Doppelschläge und Pech: Lavesum und Flaesheims Frauen verlieren erneut

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Während es für Flaesheims Frauen die zweite Niederlage in Folge war, kassierte Lavesum bereits die dritte in Serie. Dabei hatten beide Teams noch Chancen, um ihre Spiele zu drehen.

von Willi Overkott

Lavesum, Flaesheim

, 18.10.2020, 18:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sowohl die Herren von BW Lavesum als auch die Frauen von Concordia Flaesheim mussten sich am Sonntag erneut geschlagen geben.

Zwei Doppelschläge brechen Lavesum das Genick

Lavesum begann die Partie fahrig, lag auch nicht unverdient nach einem Doppelschlag (11./13.) schnell mit 0:2 zurück, fing sich dann aber wieder und kam durch Sebastian Peveling (15.) und Justin Wellmann noch vor der Pause zum Ausgleich (38.).

Die Elf hatte dann auch noch die Chancen, selbst in Führung zu gehen, musste danach aber auch aufgrund von Verletzungen eine Systemumstellung vornehmen, die dem Lavesumer Spiel nicht förderlich war. Es häuften sich im Spielaufbau unnötige Fehler, die der Gast zum Ende des Spiels dann rigoros zum 2:4 nutzte.

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Durch diese Niederlage rutscht Lavesum auf Tabellenrang 14 ab, nur mit einem Punkt Vorsprung vor dem 15. und 16. aber mit einem Spiel mehr auf der Habenseite.

„Nach drei Niederlagen gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel wird es für uns nun schwer, wieder zu punkten,“ so Trainer Ecker.

  • Tore: 0:1 (11.), 0:2 (13.), 1:2 Peveling (15.), 2:2 Wellmann (38.) 2:3 (85.), 2:4 (88.)

Flaesheim in Ibbenbüren nicht konsequent genug

Was wäre wenn - das zählt im Fußball nicht. Hier zählen Tore und da hätte Flaesheim bei der Großchance von Lou Felicitas Pflips konsequenter sein müssen.

Und das auch kurz vor dem 1:0 (61.), als die Elf drei Mal die Chance hatte, den Ball aus der Gefahrenzone zu bekommen. Danach ging kurzzeitig die Ordnung verloren, die Gastgeber bestimmten mehr und mehr das Spiel, kamen beim 2:0 und 3:0 frei zum Schuss.

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So gab es eine Niederlage, die nicht nötig war. „Die Niederlage war unnötig; wenn wir das 1:0 machen oder beim 0:1 konsequenter vorher klären, fahren wir zumindest mit einem Remis nach Hause.

Auch nach dem Wechsel hatten Laura Giezenaar und auch Lou Pflips noch Chancen, aber nicht mehr so zwingende. Die kommenden drei, vier Spiele müssen besser werden, wir müssen punkten“, so Trainer Markus Schubert.

  • Tore: 1:0 und 4:0 Höfting (61./90 +1), 2:0 Harder (75.), 3:0 Wennemann (84.)
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