„Ein bisschen Doofheit, ein bisschen Pech“: Lippramsdorf kassiert viele Gegentore

hzFußball: Bezirksliga

Neun Gegentore kassierte der SV Lippramsdorf in den vergangenen beiden Pflichtspielen, meist durch individuelle Fehler. Jetzt „liegt der Fokus auf der Defensive“, sagt Stefan Schild.

Lippramsdorf

, 24.08.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neun Gegentore kassierten die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf in den vergangenen zwei Pflichtspielen. Im Kreispokal unterlag der LSV mit 3:5 gegen Borussia Ahsen (Kreisliga). Das zweite Ligaspiel gegen Stadtlohn ging mit 2:4 verloren. Mit dem einen Punkt (0:0 in Lüdinghausen) belegt die Mannschaft von Trainer Michael Hellekamp den 16. Platz in der Liga.

„Aus dem Spiel heraus lassen wir hinten wenig zu“, erklärt Stefan Schild. Beide Ligaspiele spielte der Verteidiger durch. „Die Tore bekommen wir durch individuelle Fehler“, erklärt er. Da seien dann „ein bisschen Doofheit und ein bisschen Pech“ dabei.

„Können wir gar nicht schießen“

Insgesamt seien das allerdings in den letzten beiden Spielen zu viele Gegentore gewesen. „So viele können wir vorne gar nicht schießen“, sagt Lippramsdorfs Spieler.

In der Offensive haben die Lippramsdorfer aber mit einem Ausfall zu kämpfen: Beim ersten Spiel in Lüdinghausen verletzte sich Lippramsdorfs Henrik Kleinefeld erneut. „Er ist für uns vorne ein wichtiger Mann“, erklärt Schild. „Der trifft aus jeder Lage.“ Dementsprechend fehle seinem Team in der Offensive die Durchschlagskraft. „Er hat irgendetwas im Oberschenkel“, sagt er. Bereits vor dem Saisonstart plagte sich Kleinefeld mit einer Verletzung.

„Ich glaub nicht, dass wir in eins zu ein ersetzen können“, erklärt Schild, auch wenn Julian Röer seine Sache vorne gut mache.

Das Problem der Lippramsdorfer: „Die Elf, die am Wochenende spielt, stellt sich meist von selbst auf“, sagt Schild. Zudem verabschiedete sich Constantin Dewert, der Robin Joemann auf der Zehn ersetzt hat, in den Urlaub. „Wir haben immer ein bisschen mit Ausfällen zu kämpfen“, sagt Schild.

So entwickle sich auch innerhalb der Mannschaft kein Konkurrenzkampf. „Ich sehe das Problem darin, dass wir keinen breiten Kader haben“, sagt Schild.

LSV gastiert beim Liganeuling

Am Sonntag gastiert der LSV bei einem Liganeuling: Mit drei Punkten belegt Nordkirchen aktuell Rang neun. In der vergangenen Spielzeit belegte das Team in der Staffel 8 Rang zwei und scheiterte erst spät in der Aufstiegsrelegation.

76 Punkte holte das Team (2 Unentschieden und 1 Niederlage). „So viele Punkte muss man erst mal holen“, sagt Schild. Ein Punkt fehlte dem FCN zum direkten Aufstieg in der vergangenen Saison. „Ich schätze sie sehr stark ein“, erklärt Schild. „Es wird schwierig für uns, auch die Ausfälle auszugleichen.“

Für ihn liegt der Fokus auf der Defensive. „Vorne kann immer mal einer durchrutschen“, sagt Schild. „Wir müssen hinten erst mal die Null halten.“

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