„Ein bisschen enttäuscht“: Ein Winterabgang hat den TuS Haltern bereits verlassen

hzFußball: Regionalliga

Bis zum 2. Januar können die Regionalliga-Fußballer des TuS Haltern noch entspannen. Wenn dann die Vorbereitung startet, wird ein Spieler fehlen. Er hat den TuS Haltern bereits verlassen.

Haltern

, 17.12.2019, 11:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aktuell befindet sich der Fußball-Regionalligist TuS Haltern am See in der Winterpause. Am 2. Januar geht es dann wieder los für das Team von Trainer Magnus Niemöller. Ein Spieler allerdings wird dann im Kader des Aufsteigers fehlen. Er hat den TuS bereits verlassen.

Am Mittwoch ist Phillip Mandla ein letztes Mal in seiner Wohnung in Gelsenkirchen, um die letzten Sachen in das Auto zu packen. Für den Verteidiger geht es zurück in das Saarland, in seine Heimat. „Hier habe ich eigentlich alles, was ich brauche, um glücklich zu sein“, erklärt der 24-Jährige.

„Ein Super-Angebot bekommen“

Und so zieht er in das Haus seiner Oma, in die Nähe seiner Familie. „Jobmäßig habe ich ein Super-Angebot bekommen“, sagt Mandla.

„Ein bisschen enttäuscht“: Ein Winterabgang hat den TuS Haltern bereits verlassen

Phillip Mandla hat den TuS Haltern im Winter verlassen. © Holger Lindner

Der Schritt sei ihm insgesamt relativ leicht gefallen. „Sportlich ist es für mich ein bisschen blöd gelaufen“, erklärt er. Beide Seiten hätten sich sicherlich mehr erhofft. „Über meine Einsatzzeiten bin ich ein bisschen enttäuscht“, erklärt er.

45 Minuten spielte Mandla, der vor der Saison von der Spvgg. Erkenschwick in die Stauseekampfbahn wechselte, in der Regionalliga. In der Startelf stand er wenn dann nur im Kreispokal. „Das ist aber kein Vorwurf an den Trainer“, sagt Mandla. „Ich kann ihn verstehen, dass er die Klasse halten will und keine Experimente wagen wollte.“

„Bin aber sehr zufrieden“

„Mir hat es leidgetan, dass er seine Chancen nicht bekommen hat, um die zu nutzen“, sagt Sascha Kopschina, Sportdirektor der TuS Haltern. Menschlich sei Mandla ein Top-Typ. Auf Grund der Kaderbreite würde der ein oder andere Spieler unberechtigt durchfallen. „Im Defensivbereich sind wir breit aufgestellt“, sagt Kopschina.

„Generell bin ich aber sehr zufrieden, dass ich Teil der Mannschaft sein durfte“, erklärt der Abgang des TuS Haltern. So sei er auch nicht sauer oder nachtragend.

Einen Verein im Saarland habe der 24-Jährige aber noch nicht. „Das lasse ich einfach auf mich zukommen“, erklärt er. „Da wird sich sicherlich etwas ergeben.“

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