„Ein geiles Jahr“: Der HSC Haltern-Sythen beendet die Saison mit einem Unentschieden

hzHandball: Verbandsliga

Mit einer 30:30-Punkteteilung trennt sich der HSC im letzten Ligaspiel von Teutonia Riemke. Halterns Trainer Gerard Siggemann zieht ein Fazit und blickt auf die kommende Oberliga-Saison.

Haltern

, 12.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Der HSC Haltern-Sythen verabschiedet sich mit einem Unentschieden bei Teutonia Riemke aus der Verbandsliga. 30:30 ging das letzte Spiel der Saison beim Drittletzten der Liga aus. „Die Luft ist raus“, gestand Halterns Trainer Gerard Siggemann. Die vergangenen verhältnismäßig schwachen Spiele nach dem vorzeitigen Aufstieg in die Oberliga ändern allerdings nichts mehr an der starken Saison seiner Mannschaft. „Das war ein geiles Jahr“, weiß auch Siggemann.

Verbandsliga

SV Teutonia Riemke - HSC Haltern-Sythen

30:30 (17:16)

In Riemke lag seine Mannschaft früh mit 0:3 hinten (5.). Zwischenzeitlich gingen die Gastgeber sogar mit fünf Toren Vorsprung in Führung (19.), doch der HSC kam bis zur Pause wieder auf ein Tor heran und ging mit 16:17 in die Pause. Nach einer Auszeit beim Stand von 25:28 (52.) glichen die Halterner binnen weniger Minuten aus und gingen durch Tim Strotmann sogar 40 Sekunden vor dem Abpfiff in Führung. In allerletzter Sekunde glich Torben Eberhard aber noch per Siebenmeter zum 30:30-Endstand aus.

Nur noch eine Woche Training

Eine Woche trainieren die zukünftigen Oberliga-Handballer des HSC nun noch, ehe es in die Pause geht. Mitte Juni geht es dann bei den Halternern wieder los, erzählte Gerard Siggemann. Die erste Vorbereitungsphase endet dann am 13. Juli mit einem Testspiel gegen den OSC Rheinhausen. Darauf folgen „zwei Wochen Ruhe“, sagte Halterns Trainer. Danach komme der finale Teil der Vorbereitung, ehe die Oberligasaison beginnt.

Besonders im Kraft- und Athletikbereich müsse er mit seiner Mannschaft zulegen, erklärte Siggemann. „Die Oberliga ist körperlich eine andere Welt. Wir müssen in allen Bereichen etwas schneller werden.“ In die Vorbereitung startet sein Team mit zwei externen und einem internen Neuzugang. Mit den Brüdern Maximilian und Johannes Beumer vom Handball-Landesligisten SV SW Havixbeck stehen zwei neue Rückraumspieler im Kader. „Die müssen wir integrieren“, erklärte der HSC-Trainer. Mit Außenspieler Marc Mühlenbrock wird zudem ein Spieler aus der zweiten Mannschaft die Vorbereitung mitmachen.

„Wir sondieren den Markt“

Darüber hinaus sucht der HSC noch einen Linkshänder für Rechtsaußen. „Wir sondieren den Markt“, sagte Gerard Siggemann. Weitere Spieler aus der zweiten Mannschaft oder der Jugend sind aktuell nicht eingeplant. „Die können sich erst mal in der zweiten Mannschaft beweisen“, sagte Halterns Trainer mit Blick auf die Jugendspieler. In der Oberliga könne man eben „nicht mal eben so mitspielen“.

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Dass seine Mannschaft in die Oberliga aufsteigen könnte, habe er so richtig erst nach dem Auswärtssieg bei Hagen II Mitte Februar realisiert. Nach dem 30:27-Sieg habe er endgültig gedacht, „hier ist mehr drin“, erinnerte er sich. Vor der Saison wollte er noch keinen genauen Tabellenplatz als Ziel nennen. Vielmehr, so erklärte er damals, ging es ihm darum, das Team weiterzuentwickeln. „Das hat ja ganz gut funktioniert“, freute er sich nun nach dem letzten Spieltag.

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