„Ein Heim-Auswärtsspiel“: Der TuS Haltern empfängt Wuppertal in der Mondpalast-Arena

hzFußball: Regionalliga

Die Pause für den TuS Haltern nach dem 4:3-Erfolg gegen den VfB Homberg ist kurz. Am Dienstagabend empfängt der TuS den Wuppertaler SV. Es ist das erste Spiel in der Mondpalast-Arena.

Haltern/Herne

, 02.09.2019, 14:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nur wenige Tage nach dem turbulenten 4:3-Erfolg des TuS Haltern am See gegen den VfB Homberg geht es schon weiter in der Regionalliga West. Am Dienstagabend ist der Wuppertaler SV zu Gast beim TuS Haltern. „Es wird sich anfühlen wie ein Auswärtsspiel, wahrscheinlich für beide Mannschaften“, sagt Halterns Trainer Magnus Niemöller. „Für uns also ein Heim-Auswärtsspiel.“

Denn es ist der erste Auftritt des TuS Haltern in der Mondpalast-Arena in Herne (18.30 Uhr, Im Sportpark). „Das ist in der Mannschaft aber kein großes Thema“, sagt Halterns Trainer. „Ich hoffe trotzdem auf eine große Anzahl an Zuschauern.“

„Sind uns erfahrungstechnisch voraus“

Vor dem sechsten Spiel des TuS Haltern liegt die Elf von Niemöller in der Tabelle vor dem Wuppertaler SV. „Wir müssen aber nicht über die Favoritenrolle sprechen, auch wenn die Tabelle gerade etwas anderes zeigt“, erklärt Niemöller. Wuppertal sei eine etablierte Regionalliga-Mannschaft, die mit Dortmund II und Aachen die Gegner geschlagen habe, gegen die der TuS Haltern Punkte abgegeben hat. „Sie sind uns erfahrungstechnisch komplett voraus“, sagt Halterns Trainer.

Zwei Sachen müsse sein Team vor dem Duell beachten: „Wenn wir auf die Tabelle gucken, dann haben wir schon verloren“, sagt Niemöller. „Und wir müssen morgen ein ganz großes Frustrationspotenzial haben.“ Wie zum Beispiel auch gegen die Zweitvertretung des BVB, werde sein Team auch am Dienstag in einigen Szenen hinterherlaufen. „Davon dürfen wir uns nicht verrückt machen lassen“, sagt Niemöller. „Wir spielen erneut gegen Profis.“

Der Wuppertaler SV allerdings kassierte in der Regionalliga zwei Niederlagen in Folge. Beim 0:3 am vergangenen Wochenende in Rödinghausen habe sein Team eine Lehrstunde erhalten, sagt Wuppertals Trainer Andreas Zimmermann. „Wir haben alles reingeworfen, es hat aber nicht gereicht. Wir müssen das realistisch einordnen“, sagte er. Haltern sei ein Gegner auf Augenhöhe, gegen den sein Team punkten wolle und müsse. Bei den Gästen ist der Einsatz von Kevin Pytlik ungewiss, er zog sich eine Gehirnerschütterung im Training zu.

Bei den Halternern fehlen am Dienstag weiter Deniz Batman (Kapsel), Rafael Hester (Schulter), Nick Schorn (Kreuzbandriss) und Cedric Vennemann (Sehne). Wer gegen den WSV auflaufen werde, das wollte Niemöller erst nach dem Abschlusstraining am Montag festlegen. „Wir gucken uns erneut jeden Spieler an. Mit dieser Taktik sind wir sehr gut gefahren“, erklärt Halterns Trainer. Sein Team müsse das Duell in Homberg nicht nur körperlich, sondern auch emotional verarbeiten. „Aber das bekommen wir hin“, sagt Niemöller.

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