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Ein Skiurlaub als Knackpunkt der LSV-Saison: „Das können wir uns nicht mehr erlauben“

hzFußball: Bezirksliga

Eigentlich lief es für den SV Lippramsdorf gut in der Saison 2018/19. Auf Rang sechs beendete der LSV die Hinrunde in der Bezirksliga. Doch dann ging die Formkurve nach unten.

Haltern

, 29.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Eigentlich fing das Jahr gut an für die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf. Mit 24 Punkten beendete das Team von Trainer Michael Hellekamp die Hinrunde auf Platz sechs. „Da haben wir eigentlich auf einem konstant guten Niveau gespielt“, erklärt der Trainer. „Und auch die Vorbereitung im Winter lief eigentlich ganz gut“, sagt sein Spieler Stephan Schild. Doch dann ging die Formkurve immer weiter nach unten.

Im ersten Spiel nach der Winterpause setzte es am Freitagabend (15. Februar) eine 0:4-Niederlage gegen den TuS Wüllen. „Der Knackpunkt war, dass wir zum Saisonbeginn in den Skiurlaub gefahren sind“, erklärt Schild. Denn er und viele seiner Mitspieler fuhren den Tag nach der Niederlage gegen Wüllen los und kamen am folgenden Samstag zurück. Am Sonntag dann setzte es eine 2:4-Niederlage gegen den FC Epe.

4:1-Erfolg am 5. Mai

Und auch die nachfolgenden fünf Spiele gingen verloren. „Aus diesem Loch kamen wir dann erstmal nicht mehr raus“, erklärt Schild. Der erste Sieg gelang den Lippramsdorfern am 5. Mai mit 4:1 gegen Vorwärts Epe.

Zudem fehlten Trainer Hellekamp zwischendurch immer wieder Stammspieler, wie zum Beispiel Timo Berg oder Torjäger Henrik Kleinefeld. Kapitän Christian Drees fehlte über weite Strecken der Saison. „Da kamen viele Punkte zusammen“, sagt Hellekamp. „Ab März waren wir dann dran, die ganzen Defizite aufzuarbeiten. Denn wenn wir mit den spielstarken Mannschaften mithalten wollen, dann muss alles passen, auch die körperliche Fitness und die Einstellung.“

„Die Entwicklung ging in die falsche Richtung“

Nach der schwachen Punkteausbeute in der Rückrunde rutschten die Lippramsdorfer immer weiter nach unten in der Tabelle. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte mir keine Sorgen um den Klassenerhalt gemacht“, erklärt Trainer Hellekamp. „Die Entwicklung ging einfach in die falsche Richtung.“ Und auch Schild hatte „ein bisschen Angst. Denn absteigen will ja keiner“.

Doch nach dem Erfolg gegen Epe legten die Lippramsdorfer direkt nach: Gegen die DJK Eintracht Coesfeld - den späteren Meister - gewann die Mannschaft von Hellekamp mit 2:0 und sicherte sich damit den Klassenerhalt in der Bezirksliga. „Das wir es da schon entscheiden würden, da hatten wir nicht mit gerechnet“, erklärt Schild. „Wir wussten aber, dass wir zusammen aus der Situation herrauskommen.“

Mannschaftsfahrt nach Mallorca

„Die Jungs sind enger zusammengerückt“, erklärt Hellekamp. Der Teamgeist hätte sich am Ende ausgezahlt. „Und auch der Verein wurde nicht unruhig“, erklärt der Trainer. Auf Rang neun mit 35 Punkten liefen die Lippramsdorfer über die Ziellinie.

Und auch das wird gefeiert. Am Donnerstag hebt der Flieger in Richtung Mallorca ab. „Wir sind einfach froh, dass die Saison vorbei ist“, erklärt Schild. Auch Hellekamp fliegt mit seinem Team in den Süden. „Und er ist abends nicht der Erste, der ins Bett geht“, sagt Schild mit einem Lachen. „Allerdings hätte die Mannschaftskasse nach der Rückrunde auch voller sein können.“

Zusammen mit seinen Mitspielern hat er auch schon wieder einen Skiurlaub geplant. „Dieses Jahr allerdings über Silvester“, sagt er. „Noch einmal während der Saison zu fahren, das können wir uns nicht erlauben.“

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