„Ein wenig wackelig“: Der Einsatz von Mazur beim HSC Haltern-Sythen steht auf der Kippe

hzHandball: Oberliga

„Eigentlich hatte ich Glück im Unglück“, sagt Alexander Mazur, Neuzugang des HSC Haltern-Sythen. Seit mehreren Wochen plagt er sich mit Problemen am Knie. Sein Einsatz steht auf der Kippe.

Haltern

, 05.12.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit dem Spiel gegen Rödinghausen (34:25) plagt sich Alexander Mazur, Neuzugang des Handball-Oberligisten HSC Haltern-Sythen, mit Knieproblemen. Nachdem ihm ein Gegenspieler in dem Duell gegen das Knie sprang, „war die Woche danach beschissen“, gibt Mazur zu. Und auch wenn er in der Woche danach gegen den FC Schalke 04 wieder auf dem Feld stand (33:29) - mit dem Training setzte er aus - war sein Knie nicht vollständig genesen. Gegen Gladbeck (20:28) fehlte er im Kader. Sein Einsatz am Samstag gegen den Soester TV (17.30 Uhr, Holtwickerstr.) steht auf der Kippe.

„Das Knie vegetiert so vor sich hin“, erklärt Mazur und lacht. Doch Untersuchungen im MRT und eines Orthopäden ergaben keine schwerwiegende Verletzung. „Es ist etwas Blut in das Knie gelaufen“, sagt Mazur. „Nach und nach wird es jetzt besser. Auch wenn es sich noch ein wenig wackelig anfühlt.“

Noch zwei Spiele bis zur Winterpause

Das Training im Fitnessstudio habe ohne Probleme funktioniert. „Mal gucken, ob es für die Handball-Belastung reicht“, erklärt er. „Und ob es dieses Jahr noch einmal etwas wird.“ So wolle er sich am Samstag mit warmmachen und dann entscheiden, ob es reicht. Danach steht mit dem Spiel in Bergkamen am 13. Dezember (Freitag) noch ein Spiel im Kalender bis zur Weihnachtspause.

„Dementsprechend kann ich nur kurzfristig mitteilen, wer aussetzen muss“, erklärt Halterns Trainer Gerard Siggemann. Lukas Schulte-Lünzum ist erkältet, auch sein Einsatz steht auf der Kippe. Philipp Schrief ist wieder im Training. „Das sieht eigentlich ganz gut aus“, sagt Siggemann.

In der vergangenen Trainingswoche war auch das Spiel in Gladbeck noch einmal Thema. „Darüber haben wir auch in der Video-Analyse gesprochen“, sagt Siggemann. „Das war natürlich nicht so schön.“ Doch allen sei bewusst: „Dass die Leistung aus der zweiten Halbzeit für den Erhalt in der Oberliga nicht reicht“, sagt Halterns Trainer.

Siggemann fordert gegen Soest eine andere Körpersprache und eine andere Einstellung. „Da muss viel mehr kommen“, sagt Siggemann. „Aber es sind auch alle gewillt, es diesmal besser zu machen.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt