Erfolgreiches Jahr des HSC Haltern-Sythen findet einen überraschenden Abschluss

hzHandball: Oberliga

Auf Rang sieben gehen die Handballer des HSC Haltern-Sythen in die Winterpause der Oberliga. Dabei sieht Halterns Trainer Gerard Siggemann bei seiner Mannschaft „noch viel Luft nach oben“.

Haltern

, 18.12.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit 11:11 Punkten auf Platz sieben geht der HSC Haltern-Sythen in die Winterpause der Saison 2019/20. Und so endet für den Oberliga-Aufsteiger ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2019.

Dass die Halterner in der neuen Liga so gut abschneiden würden, ist sogar für Spieler und Trainer überraschend.

„Ich hätte nicht erwartet, dass es von den Resultaten so gut laufen würde“, sagt Halterns Trainer Gerard Siggemann. Denn ohne Henning Schrief am Kreis und Tim Strotmann in der Mitte fehlen den Halternern zwei wichtige Stützen aus der Aufstiegssaison 2018/19. „11:11 Punkte ist ein großer Erfolg“, bilanziert Siggemann.

„Damit hatte ich nicht gerechnet“

Ähnlich sieht es auch Julian Schrief. „Damit hatte ich so auch nicht gerechnet“, erklärt der Rückraumspieler. „Mit dem Punktekonto können wir sehr zufrieden sein.“

Vertragsgespräche

Trainer Siggemann vor Verlängerung

Mit Blick auf die kommende Saison „sind wir in weit fortgeschrittenen Gesprächen“, sagt Halterns Trainer Gerard Siggemann. Der Trainer sei sehr optimistisch, dass er und der Verein zusammenfinden würden.

Doch „wir haben noch eine Menge Luft nach oben“, sagt Trainer Siggemann. Viele Dinge würden noch nicht so laufen, wie er sich das vorstelle. So sei das Team in bestimmten Spielen noch von dem ein oder anderen Spieler abhängig. Zudem würden die Leistungen schwanken. „Wenn tragende Säulen wegbrechen, sind wir noch nicht stark genug, das aufzufangen“, sagt der Trainer. „Wir müssen zusehen, dass wir uns in der Verantwortung und in der Körperlichkeit breiter aufstellen.“

Gefeiert allerdings haben die Halterner den Abschluss des Jahres schon ausgiebig. Nach dem letzten Heimspiel des Jahres 2019 (28:24 gegen den Soester TV) stand die Weihnachtsfeier an. „Ich war nicht mehr so lange dabei, aber dass, was ich so gehört habe, war schon ganz gut“, sagt Julian Schrief. Und so ging es für Teile des Teams anschließend in die Stadtmühle.

Hallen geschlossen

Vom 21. Dezember (Samstag) bis einschließlich 1. Januar (Mittwoch) sind die Sporthallen der Stadt offiziell geschlossen. „Allerdings wäre es schön, wenn wir die beiden Montage vor und nach Weihnachten trainieren könnten“, erklärt Trainer Siggemann. Mit dem Turnier in Havixbeck am 4. Januar würde sein Team dann gut über die Weihnachtszeit kommen. „Gar nicht zu trainieren, das wäre sicherlich nicht so gut“, sagt der Trainer.

Denn sein Team könne in der Oberliga nur erfolgreich sein, wenn es am Limit spielen würde. „Wenn man Spitzensport möchte, dann wäre es schön, wenn man es dementsprechend ermöglichen könnte, zu trainieren“, sagt Halterns Trainer. „Denn wir erfreuen uns, dass es mal eine Mannschaft weiter nach oben geschafft hat, abgesehen vom TuS Haltern.“

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