Es kribbelt vor dem Spitzenspiel: Vorfreude beim ETuS Haltern und beim TuS Sythen ist groß

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Nur ein Punkt trennt den ETuS Haltern und den TuS Sythen vor dem direkten Duell am Sonntag. „Für viele ist es ein besonderes Duell“, sagt Sythens Trainer Manuel Andrick.

Haltern, Sythen

, 14.11.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das letzte Spiel der Hinrunde in der Kreisliga B hat es noch einmal so richtig in sich: Der zweite ETuS Haltern empfängt am Sonntag (14.45 Uhr, Conzeallee) mit dem TuS Sythen den Spitzenreiter der Liga. Vor dem Spiel trennt die Teams ein Punkt. Und auch beim Torverhältnis liegen die Teams quasi auf Augenhöhe: Sythen steht bei +23 (43:20), der ETuS bei +25 (44:19).

„Ich spüre, dass die Vorfreude auf das Duell steigt“, sagt Sythens Trainer Manuel Andrick. So sei im Training des Spitzenreiters ordentlich Dampf und Pfeffer drin. „Natürlich ist es ein besonderes Spiel für viele meiner Spieler“, erklärt er. Denn einige hätten den Großteil ihrer Jugend beim ETuS gespielt. „Es kribbelt ein bisschen, das ist schön“, sagt Andrick. Einen Favoriten in dem Spiel sieht er nicht.

„Haben nichts zu verlieren“

„Wir haben nichts zu verlieren“, sagt Halterns Trainer Thomas Schaffrinna. Da Sythen bereits sechs Punkte Vorsprung hatte, habe er mit seinem Team nicht damit gerechnet, dass der Vorsprung vor dem Derby nur einen Punkt beträgt. Dass sein Team bei einem Sieg die Tabellenführung übernehmen würde, ist für Schaffrinna Zugabe. „Wen wir unentschieden spielen, sterben wir nicht. Und auch nicht, wenn wir verlieren“, erklärt Halterns Trainer.

Für ihn sind die Sythener leichter Favorit. „Dafür haben wir den Heimvorteil“, erklärt Schaffrinna.

Das letzte Aufeinandertreffen bei der Fußball-Stadtmeisterschaft war eine deutliche Angelegenheit: Mit 5:0 setzten sich die Sythener durch. Doch für beide Trainer spielt das Duell keine Rolle mehr. „Das war in der Vorbereitung“, erklärt Andrick. „Und der ETuS war neu zusammengewürfelt und wir waren eingespielt.“

Trotzdem „wissen wir, wie der ETuS spielt“, sagt Andrick. „Der ETuS weiß aber auch, wie wir spielen.“ Und so schickten die Halterner einen Beobachter zum letzten Spiel der Sythener beim SuS Hervest Dorsten (1:2).

„Dass sehen wir dann“

„Da muss ich Christian Klebolte loben“, sagt Thomas Schaffrinna. So habe sich das Vorstandsmitglied in der vergangenen Woche die Sythener angeguckt.

Personell fehlen Schaffrinna die Langzeitverletzten Joel Ferraro und Tim Henniges. Die Sythener müssen auf Marius Möller verzichten.

Und wie sieht die Tabelle am Sonntag nach dem Abpfiff des Duells aus? „Dass sehen wir dann“, sagt Andrick und lacht. Allerdings - und da sind sich beide Trainer einig - wird am Sonntag keine Vorentscheidung im Kampf um den Titel und den Aufstieg fallen. „Am Sonntag wird nicht die Saison entschieden“, sagt Andrick.

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