„Es wirkt noch sehr unwirklich“: Der HSC benötigt noch Zeit, den Aufstieg zu realisieren

hzHandball: Verbandsliga

Der HSC Haltern-Sythen feiert vier Spieltage vor dem Saisonende den Aufstieg in die Oberliga. Einen Aufstieg, den vor dem Saisonstart wohl keiner so wirklich auf dem Zettel hatte.

Haltern

, 07.04.2019, 00:24 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits Minuten vor dem Abpfiff des Duells gegen die PSV Recklinghausen (30:21) war klar: Dem HSC Haltern-Sythen ist der Aufstieg in die Oberliga nicht mehr zu nehmen. So schlüpften die Spieler auf der Bank schon in ihre Aufstiegsshirts. Die Zuschauer hielt es nicht mehr auf den Sitzen. Oberliga-Sprechchöre hallten durch die Sporthalle am Schulzentrum. Fans und Spieler feierten am Samstagabend einen Aufstieg, den die Mannschaft noch gar nicht wirklich realisiert hat, der so nicht unbedingt zu erwarten war.

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Jubel beim HSC: Die Halterner steigen auf

Durch den Derbysieg (30:21) die PSV Recklinghausen steigt der HSC Haltern-Sythen in die Oberliga auf.
06.04.2019
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Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Manfred_Rimkus
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert
HSC Haltern-Sythen_Aufstiegsfeier Die Halterner steigen nach dem Derbysieg gegen die PSV Recklinghausen in die Oberliga auf.© Pascal Albert

„Es wirkt noch sehr unwirklich“, sagte Halterns Teamkapitän Daniel Lüger nach dem Abpfiff. Doch eins war da schon klar: „Es wird dauern, bis wir heute nach Hause kommen.“

Dabei musste der Torhüter das entscheidende Spiel von der Bank aus verfolgen: Beim Aufwärmen verdrehte er sich das Knie. So konnte er seiner Mannschaft nur von außen helfen. „Die Stimme ist jetzt weg“, sagte er mit einem Lachen. Nach dem Erfolg sei sein Knieproblem auch erst mal kein Thema mehr.

Er sollte aber nicht der Einzige mit Knieproblemen bleiben: In der zweiten Halbzeit sprang Jan-Bernd Kruth die Kniescheibe heraus. Ein Arzt eilte von der Tribüne auf das Spielfeld und schob die Kniescheibe wieder an Ort und Stelle. „Am Montag geht es wohl ins MRT“, sagte Halterns Spieler. Kruth, der aktuell im belgischen Gent studiert, war pünktlich zum Aufstiegsspiel auf Heimatbesuch. „Supergeil“, war sein Fazit des Abends. Für ihn - und auch für viele andere der Mannschaft - sei es der erste Aufstieg überhaupt. „Wir sind so souverän durch die Saison, weil wir so schlecht auszurechnen waren“, erklärte Kruth.

„Hatten einfach gar nicht so viele Spieler“

Nicht mal die größten Optimisten hatten den Aufstieg der Halterner wohl auf dem Zettel. „Wir hatten einfach gar nicht so viele Spieler, dass wir damit rechnen konnten“, sagte Julian Schrief. Ein bisschen sei den Halternern aber auch die Puste ausgegangen. „Seit Februar spielen wir mit drei Leuten im Rückraum“, erklärte Schrief. So sammelte auch der junge Familienvater viel Spielzeit und glänzte, wie auch gegen Recklinghausen am Samstag, mit seinem Wurf unten um den Gegenspieler. „Wenn die anderen Spieler größer sind, dann kann ich auch unten rum werfen“, erklärte er mit einem Lachen.

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Viele Kronkorken flogen durch die Halle. Viel Druck sei bei den Halternern dabei aber gar nicht abgefallen. „Wir haben uns ja die ganze Saison keinen Druck gemacht“, erklärt Teamkapitän Lüger. Erst in der vergangenen Woche hätte die Mannschaft realisiert, was tatsächlich möglich ist. „Es war irgendwie eine verrückte Saison mit einem verrückten Ende“, erklärte der Torhüter. Julian Schrief freute sich „erst mal auf eine Runde Bolzen im Training“. Henning Schrief hingegen plante etwas kurzfristiger. „Es geht in die Stadtmühle. Jetzt machen wir ein bisschen Haltern unsicher“, sagte er.

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