ETuS Haltern gelingt Befreiungsschlag „Die drei Punkte sind super wichtig“

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Dennis Klüsener (r.) schoss den ETuS Haltern gegen Adler Weseke vom Elfmeterpunkt in Führung.
Dennis Klüsener (r.) schoss den ETuS Haltern gegen Adler Weseke vom Elfmeterpunkt in Führung. © Andreas Hofmann
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Beim Kellerduell in der Kreisliga A1 zwischen dem ETuS Haltern und Adler Weseke ist dem ETuS ein Befreiungsschlag gelungen. Nach zuletzt drei Ligaspielen ohne Sieg konnten die Halterner wichtige Punkte holen.

Das Spiel startete gut für die Mannschaft von Phillip Oligmüller. Nach nur zwei Minuten war es ETuS-Kapitän Jens Quinkenstein, der den Ball nur knapp neben das Tor setzte. Die früh pressenden Weseker hatten defensiv kaum Zugriff und so kam Dennis Klüsener zu einer guten Chance, traf allerdings nur die Latte.

Zehn Minuten waren gespielt, als es bitter für den ETuS wurde. Verteidiger Marius Gröner spielte einen einfachen Rückpass nach hinten und hielt sich danach den Oberschenkel. Der Verteidiger ging zu Boden und verließ nach kurzer Pause humpelnd den Platz.

Elfmeter sorgt für Erleichterung

Die Halterner behielten aber die Kontrolle und kamen zu weiteren Chancen. Zunächst scheiterte Jens Quinkenstein am Weseker Torwart, ehe kurze Zeit später ein Schuss von Jörn Hummer vom starken Rückhalt der Gäste an die Latte gelenkt wurde. Trotz Chancenüberschuss ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

„Die erste Halbzeit war quasi die Fortsetzung von dem Spiel in Gemen (0:0, Anm. d. Red.). Wir haben gute Chancen herausgespielt, hatten dann aber vor dem Tor nicht die letzte Konsequenz“, erklärte ETuS-Trainer Phillip Oligmüller.

Marius Gröner, Verteidiger des ETuS Haltern, musste schon nach wenigen Minuten verletzt ausgewechselt werden.
Marius Gröner, Verteidiger des ETuS Haltern, musste schon nach wenigen Minuten verletzt ausgewechselt werden. © Andreas Hofmann

In der zweiten Hälfte war das Spiel dann zerfahrener. Anstelle von Torchancen, lieferte das Spiel vor allem Fouls und Diskussionen. Wenn es offensiver wurde, dann ging das meist von den Halternern aus, aber auch diese kamen nicht wirklich gefährlich zum Abschluss. In der 71. Spielminute lief dann Timm Henniges in den Strafraum und wurde am Fuß getroffen.

Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Zum fälligen Strafstoß trat Dennis Klüsener an und traf zum 1:0. Nach dem Elfmeter nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Nach einer Ecke der Hausherren wurde es kurz chaotisch. Zwar landeten insgesamt vier Spieler in Wesekes Tor, der Ball wurde aber im letzten Moment geklärt.

„Das war eine Willensleistung“

Auch die Weseker wurden gefährlich. Nach einem Freistoß hielt ETuS-Schlussmann Frank Böcker zwei mal stark, der dritte Schuss wurde dann von einem Verteidiger geblockt. Zwar reklamierten die Gäste vehement auf Handspiel, der Schiedsrichter entschied aber nicht auf Elfmeter.

In der Schlussphase versuchte Adler Weseke viel über lange Bälle, so wirklich gefährlich wurde es aber nicht. Ein frühes Pressing vom eingewechselten Henrik van Haaren führte dann zu einem Ballgewinn nahe des Weseker Tors. Er legte den Ball am letzten Verteidiger vorbei und traf zum 2:0-Endstand.

„In der zweiten Halbzeit war es eine Willensleistung. Die drei Punkte sind super wichtig. Das war unser Ziel und das haben wir erreicht“, so Oligmüller. „Wir haben wieder super Fußball gespielt“, fügte er hinzu. Dennoch hatte er etwas zu beanstanden. „Das, was uns letztes Jahr ausgezeichnet hat, unsere Abschlussstärke, fehlt uns aktuell noch. Wir müssen unsere Torchancen besser nutzen“, erklärte der Trainer.

Mit der Defensive war der ETuS-Trainer aber sehr zufrieden. „Wir lassen wenig zu und wenn wir was zulassen, dann haben wir einen Torwart, der im Moment überragend hält. Die letzten drei Spiele, das Pokalspiel miteingenommen, stimmen mich positiv“, sagte Phillip Oligmüller.

  • Tore: 1:0 Klüsener (72.), 2:0 van Haaren (90.+3)

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