ETuS Haltern rüstet im Aufstiegskampf auf und stellt zwei Neuzugänge vor

hzFußball Kreisliga B

Im Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga A hat der ETuS Haltern nun nochmal aufgerüstet. Ein junger Torwart vom SV Lippramsdorf und ein Offensivspieler wechseln an die Conzeallee.

Haltern

, 28.01.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Kreisliga B kämpft der ETuS Haltern mit dem TuS Sythen um die Meisterschaft und damit um einen Aufstieg in die Kreisliga A. Aktuell führen die Eisenbahner mit 38 Punkten knapp die Tabelle an. Nun hat der Verein auf dem Transfermarkt zugeschlagen.

Mit Sebastian Arentz wechselt ein junger Towart zum ETuS. Der 24-Jährige ist zuletzt für die Zweitvertetung vom SV Lippramsdorf aufgelaufen. Trotz seines jungen Alters bringt er aber schon Bezirksligaerfahrung mit. ETuS-Coach Thomas Schaffrinna freut sich über die Verpflichtung: „Wir waren schon länger an Basti interessiert und sind froh, dass wir einen so guten und jungen Torwart verpflichten konnten. Wir mussten auf der Torhüterposition was tun, da wir zuletzt nach der Verletzung von Tobias Müller mit Frank Böcker nur einen gelernten Torhüter für zwei Seniorenmannschaften hatten.“

Ein Risiko

Das sei jeden Sonntag ein Risiko gewesen, was der Verein in der Rückrunde im Kampf um den Aufstieg nicht eingehen wolle, so Schaffrinna. „Wir hatten großes Glück, dass Frank während der bisherigen 16 Spiele bisher nie krank, verletzt oder gesperrt war. Basti arbeitet in Bayern, ist in der Regel aber am Wochenende in Haltern und steht uns künftig freitags und sonntags zur Verfügung.“

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Mit Malte Powierski wechselt außerdem noch ein Offensivspieler zum aktuellen Tabellenführer der Kreisliga B. Beim SV Sickingmühle war der 20-Jährige zuletzt sogar Kapitän. Schaffrinna: „Nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden von Dominik Wergen und den aktuellen Verletzungen von Christian Köllner und Granit Gashi mussten wir was tun auf der Position des offensiven Mittelfeldes.“ Den Kontakt zu Powierski habe man über Julius Sandkühler finden können. Beide seien gut miteinander befreundet, wohnen in der gleichen Straße.

Drei Treffer

„Malte passt menschlich und vom Alter sehr gut in die aktuelle Mannschaft“, glaubt Trainer Thomas Schaffrinna. „Im ersten Testspiel gegen Flaesheim hat man gemerkt, dass es die erste Begegnung für Malte mit seinen neuen Kollegen war. Am letzten Sonntag, nach einer Woche Training, sah das schon viel besser aus.“ Powierski trug sich mit drei Treffern in die Torschützenliste ein, spielte 90 Minuten durch.

Aufgrund ihres jungen Alters seien die beiden Neuzugänge zugleich auch ein Signal in Richtung Zukunft. „Sie passen perfekt in unser gewünschtes Portfolio. Wir brauchen junge Halterner Spieler mit Potential, die sich bei uns in einem sehr guten Umfeld entwickeln können.“

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