Abdulhadi Jaber (r.) wird den ETuS Haltern im Sommer verlassen. © Blanka Thieme-Dietel
Fußball: Kreisliga A

ETuS-Spieler Jaber: Wäre Marl-Hüls nicht gekommen, würde ich bleiben

Mit Abdulhadi Jaber verliert der ETuS Haltern im Sommer einen erfahrenen Verteidiger. Dass er seinen zukünftigen Trainer bereits kennt, könnte ein Vorteil sein - oder ein Nachteil, sagt er.

Abdulhadi Jaber wird den ETuS Haltern im Sommer genauso verlassen wie Granit Gashi. Beide wechseln in die Kreisliga B zum TSV Marl-Hüls. Der Wunsch Jabers, noch mal in Marl zu spielen, war schon länger da. Vor allem einige andere Fußballer waren ausschlaggebend für seine Wechselentscheidung.

„Eigentlich war das schon immer angedacht, dass ich irgendwann wieder nach Marl wechsele“, sagt Abdulhadi Jaber. Das habe er auch den Verantwortlichen des ETuS angekündigt, als er Anfang 2019 dorthin wechselte. „Ich bin nicht mehr der Jüngste und habe nicht mehr allzu viele Jahre auf Wettbewerbsebene“, erklärt der 33-Jährige.

Nun ist für ihn der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Karriere in seiner Heimatstadt Marl fortzusetzen. In Zukunft wolle er noch mal mit ein paar alten Kollegen kicken. Einige Spieler der Marler kennt er bereits, zudem wechselt neben Gashi auch noch Denis Hoffmann zum B-Ligisten.

Abdulhadi Jaber und Ernst Raschowski kennen sich bereits aus Hullern

„Mal gucken, wie sich das entwickelt“, sagt er über die kommende Saison mit Marl-Hüls, wo er auch auf seinen ehemaligen Hullerner Trainer Ernst Raschowski treffen wird. „Ernst war gar nicht mal so unwichtig“, sagt er über Raschowskis Rolle bei seinem Wechsel.

Abdulhadi Jaber (r.) spielte spielte zwei Jahre für den ETuS Haltern, im Sommer wechselt er zum TSV Marl-Hüls.
Abdulhadi Jaber (r.) spielte spielte über zwei Jahre für den ETuS Haltern, im Sommer wechselt er zum TSV Marl-Hüls. © Manfred Rimkus (Archiv) © Manfred Rimkus (Archiv)

„Es ist immer noch mal eine andere Situation, wenn ein Trainer den Spieler schon kennt“, sagt Jaber. Das könne durchaus ein Vorteil sein, „aber auch ein Nachteil – je nachdem, wie man sich früher verhalten hat“, sagt er und lacht. Raschowski sei ein „Top-Trainer“, auf den er sich bereits freue.

„Kenne noch nicht so viele Spieler“

Hätte sich mit Marl-Hüls nicht die Möglichkeit ergeben, zurück nach Marl zu wechseln, Abdulhadi Jaber würde auch in der kommenden Spielzeit für den ETuS Haltern spielen. „Hätte ich nicht diese Option gehabt, wäre ich geblieben“, stellt er klar. „Ich habe es nie bereut, zum ETuS gewechselt zu sein.“

Wie es in der kommenden Saison für ihn und seinen neuen Verein laufen könnte, darüber hat sich der 33-Jährige noch nicht allzu viele Gedanken gemacht. „Ich kenne viele Spieler noch nicht so sehr“, erklärt er. In welche Richtung es gehen könnte, „wird sich, denke ich, in den ersten Einheiten und Spielen zeigen.“

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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert
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