Heftige Woche: Flaesheim muss drei personelle Rückschläge verkraften

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Viel schlimmer hätte die Woche für Flaesheim nicht laufen können. Nach dem deutlichen 0:4 gegen den LSV folgte ein Rückschlag auf den anderen. Die personelle Lage ist mehr als nur angespannt.

Flaesheim

, 15.08.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach dem Spiel am Freitagabend gegen die SpVgg. Horsthausen wartet am Sonntag, 16. August, bereits das nächste Spiel auf Michael Onnebrink und Concordia Flaesheim. „Personell gehen wir richtig auf dem Zahnfleisch“, sagt der Trainer. Innerhalb weniger Tage ereilten die Flaesheimer drei Rückschläge, die es nun erst mal zu verkraften gilt.

„Das wird eine harte Geschichte“, sagt Onnebrink mit Blick auf die kommenden Partien. Nur 15 Spieler darf er derzeit einsetzen, daher organisierte er - wie viele andere Mannschaften auch - für die Vorbereitung extra mehr Spiele. Vor allem seinen zuletzt lange Zeit verletzten Spielern wollte er so die Chance geben, langsam wieder Spielpraxis zu sammeln. Doch nun komme er am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr, Friedhofstraße, 45731 Waltrop) gegen Bezirksligist SuS Teutonia Waltrop „mit ganz viel Glück auf 12 Leute“. Viele davon spielten auch schon am Freitag.

Lädierte Knie bereiten Flaesheims Spielern wieder Probleme

„Schön ist anders“, so der Flaesheimer Trainer, der sich gerade erst gefreut hatte, dass einige Spieler zurückgekehrt waren - beispielsweise Florian Moos, der fast ein Jahr nicht spielte. Der lange verletzte Mathias Koch, der beim 0:4 gegen den SV Lippramsdorf erstmals wieder eingewechselt wurde, fällt hingegen erneut aus. Im Training sei sein lädiertes Knie wieder instabil gewesen. Das Knie bereitet auch Hendrik Brünninghoff Probleme. Schon seit einem Jahr schlage er sich damit herum, erzählt sein Trainer. Nun gebe es wieder größere Probleme. Auch er fällt erst mal auf unbestimmte Zeit aus.

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Der dritte Nackenschlag für den ambitionierten A-Ligisten, der schon in der vergangenen Spielzeit große Verletzungsprobleme zu beklagen hatte, ist das Fehlen von Phillip Socher. Der werde beruflich wahrscheinlich die ganze Saison über nicht groß helfen können, erklärt Michael Onnebrink. „Das sind Rückschläge, die du erst mal verdauen musst.“ Insgesamt stehen ihm aktuell etwa 18 Spieler zur Verfügung, doch durch Urlaube und andere Verpflichtungen fehlen immer wieder einige, sodass der Kader jedes Mal dezimiert ist.

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