Rückschlag für Halterner bei Fortuna Düsseldorfs U23 Maxim Schröder erlebt bitteres Comeback

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Christof Wolff / f95
Maxim Schröder spielt seit dem vergangenen Sommer für die U23 von Fortuna Düsseldorf. © Christof Wolff / f95
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Sein Regionalliga-Debüt gab er bereits in der vergangenen Saison als Jugendspieler, damals noch im Trikot von Preußen Münster. In diese Regionalliga-Spielzeit startete Maxim Schröder aus Bossendorf dann verheißungsvoll – in sechs Ligaspielen gelangen ihm nach seinem Wechsel in die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf drei Tore und drei Assists.

Doch dann der Schock: Eine schwere Verletzung am Oberschenkel bremste ihn aus. Drei Monate fiel er aufgrund eines Muskelbündelrisses mit Sehnenbeteiligung aus. Beim 0:2 der Düsseldorfer im Testspiel gegen Fortuna Köln am vergangenen Samstag (21. Januar) feierte er sein Comeback, musste aber noch in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden.

Nun die bittere Erkenntnis: Der Offensivspieler, der anfangs beim SV Bossendorf und später beim TSV Marl-Hüls, dem VfL Bochum und Preußen Münster in der Jugend gespielt hat, fällt erneut aus. Wieder ist es der linke Oberschenkel, der Probleme bereitet.

„Ein Schock für uns“

War am Wochenende noch nicht klar, was genau Maxim Schröder hat, steht die genaue Diagnose mittlerweile fest. Es ist die fast identische Verletzung wie beim letzten Mal. Er fällt mit einem Sehnenanriss und mehreren Muskelfaserrissen aus, bestätigt der Halterner dieser Redaktion. Das ergab ein MRT am Montag (23. Januar).

Sein Trainer zeigte sich derweil nach der Partie bereits bestürzt, ahnte scheinbar nichts Gutes. „Es war sicherlich ein Schock für uns“, sagte Nico Michaty gegenüber der Rheinischen Post. Zu früh, erklärte er, sei der Einsatz Schröders jedenfalls nicht gewesen. „Maxim war jetzt länger im Training, es war alles in Ordnung.“