Torben Spyra (l.) freut sich auf das Zusammenspiel mit seinem jüngeren Bruder Malte. © Juergen Patzke
Fußball

Freude über Sythens Neuzugänge: „Wer spielt nicht gerne mit seinem Bruder zusammen?“

Bald kann Dennis Schulz, Trainer des TuS Sythen, auf zwei Brüderpaare zurückgreifen. Torben Spyra und Lucas Lasch erzählen, wie sie über das zukünftige Zusammenspiel mit ihren Brüdern denken.

Torben Spyra und Lucas Lasch dürften zwei der Sommer-Neuzugänge des TuS Sythen wohl besser kennen als jeder andere Spieler des A-Ligisten. Denn im Sommer 2021 wechseln mit Malte Spyra und Tizian Lasch ihre jeweils jüngeren Brüder zu den Sythenern.

Die beiden Verteidiger erzählen, was sie über das Zusammenspiel mit ihren jüngeren Brüdern denken, welche Stärken sie bei den beiden sehen und worauf es für die Noch-A-Jugendlichen ankommen wird.

Lucas Lasch (l.) weiß um die Offensivqualitäten seines Bruders Tizian. © Jürgen Patzke © Jürgen Patzke

Mit Malte Spyra wechselt der sechs Jahre jüngere Bruder von Innenverteidiger Torben Spyra zum TuS. Für Torben steht fest, dass sein kleiner Bruder der Mannschaft helfen wird.

Torben Spyra weiß um die Qualitäten seines jüngeren Bruders Malte

„Ich freu mich darauf, mit Malte zu spielen. Er ist eine Bereicherung für uns“, so Spyra. Obwohl er über die Qualitäten seines jüngeren Bruders weiß, steht für ihn auch fest, dass er noch einiges lernen müsse. Zu seinen Stärken zähle neben seiner Körpergröße und dem Passspiel auch die Lautstärke auf und neben dem Platz.

„Er ist ein sehr kollegialer Spieler. Er hat auch kein Problem damit, das nächste Bier zu holen“, ergänzt der 25-Jährige schmunzelnd.

An seinem „defensiven Sehen“ und seiner „vorausschauenden Spielweise“ könne er laut seinem älteren Bruder aber noch arbeiten. „Aufgrund der alten Hasen in der Verteidigung geht das vom Lernen her aber schnell“, ergänzt Torben Spyra.

Lucas Lasch: „Das hat mich bei seinen Spielen beeindruckt“

Als direkten Konkurrenten für seinen Platz in der Innenverteidigung sieht er seinen jüngeren Bruder derweil nicht. „Wir haben unterschiedliche Spielstile und Dennis (Schulz, Anm. d. Red.) muss entscheiden, was für ihn in dem entsprechenden Spiel wichtiger ist“, so der Verteidiger.

Auch Lucas Lasch freut sich darauf, ab der kommenden Saison mit seinem fünf Jahre jüngeren Bruder Tizian zusammenzuspielen. „Ich freue mich darauf, dass er zu uns wechselt. Wer spielt nicht gerne mit seinem Bruder zusammen?“, so der 22-Jährige.

Er ist davon überzeugt, dass es der richtige Schritt von seinem jüngeren Bruder ist, nach Sythen zu wechseln. Die beiden haben laut Lucas Lasch darüber im Vorfeld mehrere Gespräche geführt.

Hilfreich könnte für Tizian Lasch sein, dass auch sein älterer Bruder schon im Alter von 17 Jahren nach Sythen gewechselt ist und seine Situation nachvollziehen kann. „Natürlich ist es anfangs schwer und er muss viel trainieren, aber er ist ein guter Stürmer, der weiß wo das Tor steht. Das hat mich bei seinen Spielen beeindruckt“, so Lasch über seinen jüngeren Bruder.

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