Für den 13-Jährigen Julien Rehberg geht ein Traum in Erfüllung: „Ich bin mega glücklich“

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Der junge Halterner Rennfahrer stand mit leuchtenden Augen in der Startaufstellung auf dem Nürburgring. „In zwei bis drei Jahren sitzt du auch in so einem Auto“, sagt sein Sponsor.

Haltern

, 28.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Für den 13-jährigen Halterner Schüler Julien Rehberg ging auf dem legendären Nürburgring ein Traum in Erfüllung: Er stand mitten in der Startaufstellung des ADAC-24-Stunden-Rennens neben den beiden Hyundai-Werksrennwagen und fühlte sich dabei erstmalig als Mitglied der weltweiten Hyundai Motorsportfamilie.

„Investieren gerne in die Zukunft“

„Wir investieren gerne in die Zukunft und wollen Julien zeigen wo er demnächst fährt“, sagte Marc Darmas, der als Hyundai Vertreter und Geschäftsführer der Automobile Darmas den jungen Rehberg und seinen Vater Thies eingeladen hatte.

„In spätestens zwei bis drei Jahren sitzt du auch in so einem Auto“, sagte Darmas zu Rehberg und sorgte damit für glänzende Augen bei dem jungen Halterner. „Das ist alles so unglaublich. Ich bin mega glücklich“, sagte dieser danach sichtlich gerührt.

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Im weiteren Verlauf bekam der junge Kartracer dann auch die Gelegenheit, die aktuellen Werksfahrer kennenzulernen und den Teams bei der Arbeit in den Boxen über die Schulter zu schauen. Doch am aufregendsten war für ihn dann das Rennen selbst, denn die 24 Stunden durch die „Grüne Hölle“ des Nürburgrings ist und bleibt für jeden Rennfahrer die ultimative Herausforderung. Bei den beinharten Zweikämpfen und spannenden Windschattenduellen auf der Strecke vergas er sogar zeitweise seine Handverletzung, die ihn selbst seit rund sechs Wochen am Kartfahren hindert.

Offizielle Kooperation

Hilfe bekommt er durch seinen Förderer Marc Darmas, der seit dem vergangenen Jahr den jungen Halterner Motorsportler unterstützt. Als Motorsportfan waren Darmas die Ergebnisse Rehbergs aufgefallen und so wurde am 28. Juni die offizielle Kooperation der koreanischen Hyundai Motor Company mit dem jungen Halterner Motorsportler auch offiziell vertraglich besiegelt.

Diese Vereinbarung mit dem privaten „Rehberg Racing Team“ hat eine auf zunächst zwei Jahre angelegte Laufzeit. Damit erhält der junge Kartfahrer eine gewisse Planungssicherheit für seine weitere motorsportliche Entwicklung, in der er langsam an spätere Aufgaben im Tourenwagensport herangeführt wird.

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