Für den TuS war im Viertelfinale Endstation

Fußball

„Da war mehr drin.“ Tim Abendroth ärgerte sich nach dem Ausscheiden des TuS Haltern beim 11. Kick-mit-Schmidt-Mitternachtscup der DJK Spvgg. Herten am vergangenen Freitag sehr. Und das nicht nur, weil er im Viertelfinale gegen den späteren Turniersieger Westfalia Herne den entscheidenden Neunmeter zur 5:6-Niederlage des TuS verschoss.

HALTERN

von Von Andreas Leistner

, 01.01.2017, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Halterner waren gegen die Westfalia eigentlich die bessere Mannschaft gewesen. Herne spielte fast immer mit zusätzlichem Feldspieler anstelle des Torwarts und stellte so eine ständige Überzahl her. Einmal fing der TuS dagegen einen Ball ab und Nils Eisen erzielte aus der eigenen Hälfte heraus das 1:0. Anschließend verteidigte Haltern seine Führung aufopferungsvoll, doch 15 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit kam Herne doch noch zum glücklichen Ausgleich und hatte dann im Neunmeterschießen das Quäntchen Glück.

In der Vorrunde hatte sich Haltern dem Oberligisten TSV Marl-Hüls mit 1:2 geschlagen geben müssen. Siege gegen Blau-Weiß Westfalia Langenbochum (2:0) und den TuS Sinsen (1:0) sicherten aber den souveränen Einzug in die Runde der letzten Acht.

Westfalia Herne setzte den Siegeszug im Halbfinale mit einem 4:0 gegen den SV Schermbeck fort und gewann das Finale gegen Marl-Hüls ebenfalls vom Punkt mit 5:4.

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