Glücklich, aber zufrieden: Der TuS Haltern zieht knapp in die zweite Runde des Pokals ein

hzFußball: Westfalenpokal

Es war ein enges Duell am Mittwochabend gegen den Landesligisten FC Nieheim. Trotzdem machte Halterns Trainer Magnus Niemöller seiner Mannschaft ein Kompliment.

Haltern

, 14.08.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Regionalliga-Fußballer des TuS Haltern am See haben sich in der ersten Runde des Westfalenpokals gegen den Landesligisten FC Nieheim durchgesetzt. „Mit einem mehr als glücklichen Ende“, bilanzierte Halterns Trainer Magnus Niemöller. Im Elfmeterschießen gewann sein Team mit 4:3. Nach 90 Minuten stand es am Mittwochabend 1:1 (0:0). Trotzdem machte er seinem Team ein Kompliment: „Wir sind über zwei Stunden hier hingefahren und die Jungs haben vorher gearbeitet. Es ist nicht einfach, dann zu funktionieren. Da muss ich ihnen ein dickes Kompliment aussprechen.“

Die beste Chance in der ersten Halbzeit für den TuS hatte Kapitän Lukas Diericks, doch sein Schlenzer ging am Tor vorbei (11.). „Dann wird es ein Pokalspiel“, sagte Niemöller. Gegen gut strukturierte Nieheimer habe sein Team keine Lösungen gefunden. Drei Mal wechselte er in der Halbzeit. „Wir haben nach Wiederanpfiff auf eine Viererkette umgestellt. Auch wenn ich das nicht gerne mache, war es dringend notwendig“, erklärte Halterns Trainer.

Nebi trifft per Kopf zum Ausgleich

Nach 57 Minuten dann ging Nieheim durch Ahmet Aydincan mit 1:0 in Führung. Ein paar Minuten habe der TuS benötigt, um sich zu sammeln. „Dann haben wir eine gute Reaktion gezeigt“, sagte Halterns Trainer. Nach einer Flanke von Marvin Möllers kam Arda Nebi zum Kopfball und traf zum 1:1 (78.). Wenige Minuten vor Schluss vergab Halterns Stefan Oerterer freistehend eine gute Möglichkeit zur Führung.

Da auch im Westfalenpokal keine Nachspielzeit mehr ausgetragen wird, ging es für die Teams ins Elfmeterschießen. Nieheim setzte einen Schuss über das Gehäuse von Tim Oberwahrenbrock und einen Schuss an den Pfosten. Für den TuS trafen Ilias Anan, Robin Schultze, Jan-Patrick Friedrich und Noah Korczowski. „Wir sind in allen drei Wettbewerben noch vertreten. Damit sind wir sehr glücklich“, erklärte Niemöller.

TuS: Oberwahrenbrock - Wolters (70. Schultze), Wiesweg, Pöhlker, Kaiser (46. Kaiser), Oerterer, Mandla (46. Nebi), Diericks (46. Anan), Korczowski, Friedrich, Möllers

Tore:1:0 Aydincan (57.), 1:1 Nebi (78.)

Elfmeter: 1:0 Soethe, 1:1 Anan, 1:2 Schultze, 2:2 Aydincan, 2:3 Friedrich, 3:3 Trost, 3:4 Korczowski

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