„Habe mir eine geheime Marke gesetzt“: Mann trifft dreifach beim 6:0 der Flaesheimer

hzFußball: Kreisliga

Für Flaesheims Torjäger Lucas Mann war es „das mit Abstand beste Spiel, das wir seit langer Zeit gemacht haben“, sagt der dreifache Torschütze. Auch für die kommenden Spiele hat er Pläne.

Flaesheim

, 28.10.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Den Kreisliga-Fußballern des SuS Concordia Flaesheim reichten am Sonntag gegen SW Meckinghoven so ziemlich genau 39 Minuten, um das Spiel zu entscheiden. Denn sechs Minuten vor der Halbzeit traf Lucas Mann mit seinem dritten Treffer zum 6:0. „Das war mit Abstand unser bestes Spiel, das wir seit langer Zeit gemacht haben“, sagt der Torschütze Mann. So saß das Team am Sonntag auch noch etwas länger zusammen.

„Ich glaube, eine viel bessere Halbzeit kann man nicht spielen“, lobte Flaesheims Cheftrainer Michael Onnebrink sein Team nach dem Abpfiff.

Damit knüpften die Flaesheimer eigentlich nahtlos an das Spiel in der vergangenen Saison in Datteln an: Dort stand es nach 45 Minuten ebenfalls 6:0 für die Flaesheimer, ebenfalls dreifacher Torschütze damals: Lucas Mann. „Das Ergebnis habe ich auch in meiner Ansprache vor dem Spiel aufgegriffen“, sagt der Torjäger.

Muskelprobleme am Oberschenkel

Mit dem Dreierpack am Sonntag ist Mann zwar bester Flaesheimer Torschütze (neun Treffer), Constantin Brink (SV Borussia Ahsen) allerdings hat bereits doppelt so viele Treffer auf dem Konto. „In letzter Zeit habe ich häufiger mit Muskelproblemen am Oberschenkel zu kämpfen“, sagt Mann. In den nächsten Spielen ging es für ihn darum, möglichst viele Tore zu schießen, um damit der Mannschaft zu helfen.

„Für die nächsten drei Spiele habe ich mir eine geheime Marke gesetzt“, sagt Mann. Mit Matthias Koch hat er um eine Kiste Bier gewettet. Da auch schon das Spiel gegen Meckinghoven mitzählt, „fahre ich da, glaube ich, ganz gut“, sagt der Torjäger.

Doch so oder so: „Jeder Ball kam an, jeder Spielzug passte“, sagt Mann. „So ein Sieg, auch in der Höhe, tut jedem Teil der Mannschaft gut.“

Denn in der Vergangenheit musste die Flaesheimer „ein paar Nackenschläge“ hinnehmen. In einem Ausmaß, „das ich in meiner Laufbahn so noch nicht erlebt habe“, erklärt Mann. Acht Stammspieler seien weggebrochen. „Davon haben sich in einem Spiel vier verletzt“, sagt er. „Das soll keine Ausrede sein, aber man muss das Kind ja auch mal beim Namen nennen.“ So standen am Sonntag Mann und Kapitän Thomas Fritzsche das erste Spiel über 70 Minuten zusammen auf dem Spielfeld.

Kein festes Ziel bis zur Winterpause

Das Ziel, um den Aufstieg in die Bezirksliga mitspielen zu wollen, mussten die Flaesheimer kassieren. „Wir haben am Anfang gesehen, dass wir eine Zeit brauchten, um uns mit der Situation anzufreunden“, erklärt Mann. Spätestens gegen den Tabellenführer Genclikspor Recklinghausen (1:1) habe Mann gemerkt, „dass Leben in die Mannschaft zurückkehrt“, sagt Mann. „Wenn die Mannschaft sich einspielt, werden die nächsten Spiele auch erfolgreich.“

Ein festes Ziel haben sich Mann und die Flaesheimer allerdings nicht gesetzt bis zur Winterpause. „Wir wollen von Spiel zu Spiel gucken, wie es so läuft“, erklärt er.

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