Der Halterner Tim Gimbel hat es bis in die Landesliga geschafft, konnte seinem Team zuletzt aber noch keine finale Zusage geben. © Archiv
Fußball

Halterner konnte erst nur halb zusagen – jetzt will er mehr Verantwortung übernehmen

2018 hatte er den TuS Haltern am See verlassen. Damals kickte er in der damaligen U23 in der Bezirksliga. Dann zog es ihn studienbedingt nach Münster. Nun schlüpft er in eine neue Rolle.

Der Ortswechsel von Haltern am See in die knapp 45 Kilometer entfernte Domstadt hat bei dem mittlerweile 24-Jährigen auch fußballerisch für Veränderung gesorgt. Von der Bezirksliga ging es erst mal runter in die Kreisliga A. Seitdem hat sich allerdings vieles geändert.

Erst im vergangenen Mai hat Tim Gimbel seinen Bachelorabschluss an der Fachhochschule in Münster erfolgreich absolviert. Der frisch gebackene Sozialarbeiter konnte vor einiger Zeit seinem aktuellen Verein, Borussia Münster, noch keine volle Zusage geben, da er nicht wusste, wo es ihn beruflich hinzieht. Mittlerweile ist aber klar: Er bleibt.

Knieprobleme bringen Gimbel nicht aus dem Konzept

Nach seinem Weggang vom TuS Haltern am See ging es für Tim Gimbel mit Borussia Münster Stück für Stück nach oben. Nach zwei Aufstiegen geht er nun mit seinem Team in die zweite Landesliga-Saison, trifft da auch auf seine alten Teamkollegen und den TuS.

Auch wenn Gimbel schon seit einiger Zeit an immer wiederkehrenden Knieproblemen leidet, hat er seine Fußballzukunft fest im Blick. „Es gab die Überlegung, dass, wenn es mich jobtechnisch in eine andere Stadt zieht, dass ich dann auch woanders Fußball spiele. Aber ich bleibe definitiv bei Borussia (Münster, Anm. d. Red) und hege ansonsten überhaupt keine Wechselgedanken“, so der Außenverteidiger.

Trotz seines jungen Alters gehört Gimbel wegen seiner Erfahrung schon zu den gestandenen Spielern in seinem Team. Da nun auch einige Leistungsträger und Führungskräfte nicht mehr dabei sind, will er den nächsten Schritt gehen. „Es wird in Zukunft meine Aufgabe sein, auch in der Mannschaft und auf dem Platz mehr Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht auch auf einer anderen Position“, so Gimbel.

Vorbereitung vor den Augen, Duell gegen den TuS fest im Blick

Und sollte es sein Knie zulassen, dann hofft Gimbel auch, schon bald wieder auf dem Platz zu stehen und sagt dazu: „Ich schaue einfach mal wie es in den nächsten Wochen geht. Wenn alles passt, dann kann ich zur Mitte oder zum Ende der Vorbereitung wieder einsteigen.“

Mehrere Jahre spielte Tim Gimbel für den TuS Haltern am See, ehe es ihn aufgrund seines Studiums aus Haltern wegzog.
Mehrere Jahre spielte Tim Gimbel für den TuS Haltern am See, ehe es ihn aufgrund seines Studiums aus Haltern wegzog. © Manfred Rimkus (Archiv) © Manfred Rimkus (Archiv)

Spätestens zum direkten Duell gegen seine alte Mannschaft- das Team B vom TuS Haltern am See – am 31. Oktober wird der treue Eintracht-Frankfurt-Fan aber wieder voll im Wettkampfmodus sein.

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