Timo Ostdorf, Trainer des TuS Haltern, Phillip Oligmüller, Trainer des ETuS Haltern, Sven Kmetsch, Trainer des SV Lippramdorf und Michael Onnebrink, Trainer von Concordia Flaesheim, freuen sich auf die Stadtmeisterschaft.
Vorfreude verspüren alle Halterner Trainer vor dem Start der Stadtmeisterschaft. Einige haben aber auch mit Personalproblemen zu kämpfen. © Montage Albert
Stadtwerke Sommer Cup 2022

Trainerstimmen vor der Stadtmeisterschaft: „Probleme, genug Spieler zusammenzubekommen“

Der „Stadtwerke Sommer Cup 2022“ startet. Vor dem Beginn der Halterner Stadtmeisterschaft klagen einige Trainer über Personalprobleme und einer über schlechte Leistungen in den Testspielen.

Die Vorfreude auf die erste Stadtmeisterschaft seit 2019 ist den Halterner Fußballtrainern anzumerken. Doch nicht alle können beim „Stadtwerke Sommer Cup 2022“ auf einen breiten Kader zurückgreifen. Die Trainerstimmen vor dem Turnierstart.

TuS Haltern am See

  • Timo Ostdorf: „Von der Ligazugehörigkeit her sind wir natürlich Favorit, da nehme ich auch die Jungs in die Pflicht, dass sie in jedem Spiel diese Favoritenrolle annehmen und so ausführen wie man als Favorit die Rolle ausführen sollte. Mit der Stadtmeisterschaft biegen wir auch auf die Zielgerade ein, was die Pflichtspiele betrifft, denn die Ergebnisse der bisherigen Vorbereitungsspiele sind nicht befriedigend. Deshalb brauchen wir die fünf Spiele, die wir gerne auch schaffen und machen wollen.“

SV Lippramsdorf

  • Sven Kmetsch: „Als Übungsleiter ist es die erste Stadtmeisterschaft für mich. Ich werde diese Spiele weiterhin dazu nutzen, um uns fester einzuspielen und Abläufe untereinander einstudieren. Allerdings habe ich an den verschiedenen Tagen wechselnd einige Leute nicht da. Manche, die Samstag dabei sind, fehlen am Sonntag, und Dienstag wechselt es wieder. Das bedeutet, die Positionen werden entsprechend geschoben und immer wieder angepasst. Klar wollen wir immer gewinnen und so ein Titel bringt ja noch ein paar Euro in die Kasse des LSV, doch meine Priorität liegt in erster Linie auf der Vorbereitung auf die kommenden Pflichtspiele.“

Concordia Flaesheim

  • Michael Onnebrink: „Es ist sicherlich schön, dass wieder eine Stadtmeisterschaft stattfinden kann, doch für uns wird es sehr schwer, weil ich Probleme habe, genug Spieler zusammenzubekommen. Deshalb gehe ich diesmal nicht davon aus, dass wir den Titel verteidigen werden. Natürlich ist unser Ziel, die Gruppenphase zu überstehen und das Halbfinale zu erreichen, obwohl ich das aufgrund der genannten Fakten als sehr schwierig einstufe.“

ETuS Haltern

  • Phillip Oligmüller: „Wir haben eine Gruppe erwischt, die in meinem Vorbereitungsplan gut hineinpasst. Zwei höherklassige Mannschaften und mit TuS Sythen ein Team, mit dem wir uns seit Jahren schwer tun. Das sind auf jeden Fall drei Spiele, die uns Aufschluss darüber geben werden, an welchen Schrauben wir noch zu drehen haben. Wenn alle fit bleiben, haben wir einen großen Kader, deshalb bietet die Stadtmeisterschaft eine gute Möglichkeit, auch personell einiges auszuprobieren. In der Gruppe, in der wir spielen, müssen wir alles raushauen und schauen ob es reicht.“

TuS Sythen

  • Dennis Schulz: „Wir sind in eine starke Gruppe reingelost worden, wo wir es mit zwei höherklassigen Mannschaften zu tun haben und dazu noch das Ligaduell gegen ETuS haben. Das sind drei schöne Spiele á 60 Minuten, in denen wir einiges testen wollen, wie wir es in den Vorbereitungsspielen auch schon praktiziert haben. Natürlich wäre es schön, würden wir weiterkommen und noch ein, zwei Spiele dazu bekommen, aber in erster Linie ergänzt die Stadtmeisterschaft unser Training und die Vorbereitung. Ich freue mich, dass wir wieder Stadtmeisterschaften haben.“

SV Bossendorf

  • Thomas Joachim: „Schön, dass die Stadtmeisterschaft nach langer Corona-Pause wieder stattfindet. Bei diesem Event sieht man Leute aus der Stadt, in der man wohnt, wieder, die man lange nicht gesehen hat. Ich wünsche uns, dass es nicht zur warm wird. Die Vorbereitung steht bei uns im Vordergrund. In unserer Gruppe mit Hullern und Lavesum sind wir sicherlich leicht in der Favoritenrolle, aber leider fehlen uns urlaubsbedingt in dieser Woche viele wichtige Spieler. Aber das wird den anderen Mannschaften ähnlich gehen und wir schauen was machbar ist, wobei Flaesheim in unserer Gruppe der klare Favorit ist.“

BW Lavesum

  • René Kownatka: „Wir sind in der Saisonvorbereitung, wie die anderen Teams auch. Gleich das Auftaktspiel gegen Concordia Flaesheim ist ein extrem schweres Spiel, die weiteren Partien gegen SV Hullern und SV Bossendorf sehe ich eher als Duelle auf Augenhöhe. Wir müssen gucken, dass wir das Beste daraus machen. Ich habe keine Erwartungshaltung, außer, dass die Jungs gut Fußball spielen. Ich freue mich, dass die Stadtmeisterschaft wieder stattfindet. Zudem gilt es, in dieser Vorbereitungsphase die neuen Spieler zu integrieren.“

SV Hullern

  • Christoph Bafs-Dudzik: „Wir sind froh, dass wir dieses Jahr wieder eine Stadtmeisterschaft spielen dürfen. Für uns sind es auf jeden Fall drei weitere Vorbereitungsspiele mit Wettkampfcharakter. Obwohl wir die klassenniedrigste Mannschaft sind, versuchen wir das Beste daraus zu machen. Natürlich gehen wir nicht davon aus, dass wir in dieser Gruppe weiterkommen, aber wenn es klappt, ist es toll und wenn nicht, ist es auch kein Beinbruch. Wir sind eben die Außenseiter und haben nichts zu verlieren. Aber wir freuen uns auf das Turnier.“
Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Als Fotografenmeister und ehemaliger Fußballer bot sich mir an in diesem Metier weiter tätig zu sein. Seit 2016 fotografiere und schreibe ich für Lensing Media im Bereich Sport, aber auch bei Bedarf für die Lokalredaktion Haltern am See.
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