Halterns Basketballer sind erschüttert über Tod von NBA-Legende Kobe Bryant

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Basketball-Superstar Kobe Bryant ist bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Er verunglückte nahe Los Angeles. Die Sportwelt trauert. Auch Halterns Basketballer sind betroffen.

Haltern

, 27.01.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Diese Nachricht hat mich in der Tat sehr geschockt“, sagt Rupert Joemann, Vorsitzender des ATV Haltern, der selbst begeisterter Basketballer ist. „Kobe Bryant war einer der besten Basketballer aller Zeiten und für viele ein Idol. Es ist sehr traurig, dass er so früh ums Leben kommen musste.“

Auf dem Basketball-Parkett verzauberte Kobe Bryant Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Olympia-Sieg, NBA-Meisterschaften, Rekorde - der Amerikaner hat in seiner Laufbahn alles erreicht, was möglich war.

Joemann kann sich auch daran erinnern, dass Bryant in einem Spiel in der NBA mal 81 Punkte geworfen hat. „Das ist unglaublich“, sagt er. „Zu seiner Mentalität gehörte es einfach, immer das Beste zu geben und nie aufzugeben.“

Der Shooting Guard spielte von 1996 bis zu seinem Karriereende 2016 für die Los Angeles Lakers, gewann fünf Mal den NBA-Titel und wurde 2008 als MVP der Liga ausgezeichnet.

Carsten Ulrich, Trainer der Landesliga-Basketballer des ATV Haltern, zeigt sich ebenfalls betroffen vom Tod des NBA-Superstars. „Das war für uns alle ein Schock“, so Ulrich. „Es ging sofort wie ein Lauffeuer durch unsere Chatgruppen. Koby Bryant war ein Spieler, der unsere Kindheit und Jugend geprägt hat. Ein großer Verlust für die Sportwelt und den Basketballsport.“

ATV verliert in Bulmke

Die Landesliga-Basketballer des ATV um Coach Ulrich waren am Wochenende auch selbst im Einsatz. Sie mussten sich bei der CSG Bulmke mit 55:81 geschlagen geben. „Wir sind eigentlich gut ins Spiel gestartet“, so Ulrich. „Wir haben den Ball gut gegen die Zone laufen lassen. Bulmke fand dann aber besser ins Spiel und hat clever ihre Schützen frei gespielt.“

Den herausgespielten Vorsprung habe Bulmke dann gut verwaltet. Carsten Ulrich war mit der Leistung dennoch zufrieden. „Phasenweise waren wir etwas unkonzentriert, aber alle haben einen guten Job gemacht. Wir sind als Team aufgetreten und haben uns gut verkauft“, zo er Bilanz.

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