Stimmen Sie ab Wer wird Halterns Sportler des Jahres 2022?

Redakteur
Blanka Thieme-Dietel
Für das Jahr 2021 gab es eine Ausnahme: Es gab zwei Preise für den Sportler des Jahres. Einen erhielt der LZRFV Haltern, den anderen der RV Lippramsdorf. Wer holt sich den Titel für das Jahr 2022? © Blanka Thieme-Dietel
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Zum 21. Mal sucht die Halterner Zeitung den Sportler des Jahres. Die Entscheidung liegt, wie in jedem Jahr, wieder bei den Leserinnen und Lesern. Wer soll diesmal ausgezeichnet werden? Neun Kandidaten gibt es diesmal, abgestimmt werden kann bis zum 29. Januar für zwei Kandidaten. Eine Gewichtung gibt es dabei nicht, beide Stimmen zählen gleich viel. Eine Übersicht über die Leistungen der einzelnen Kandidaten finden Sie weiter unten.

Julien Rehberg (Motorsport): In einer für ihn völlig neuen Rennklasse war Julien Rehberg Anfang März im badischen Hockenheim an den Start gegangen. Der 16-jährige Halterner war nach seinem ersten Start beim „BMW 318ti Cup“ selbst überrascht. Denn mit seinem Team landete er auf dem Podium – eigentlich auf Platz drei, doch wegen einer Zeitstrafe gegen den Ersten rückte er einen Platz nach vorne. „Das war schon ein toller Moment“, sagte der Halterner Nachwuchsfahrer damals.

HSC-Jugend (Handball): Die Jugendabteilung des HSC Haltern-Sythen feierte gleich mehrere Erfolge. Während es die C-Junioren um das Trainergespann Lennart Potocki/Tobias Korte bis ins „Final-4“ um die Westfalenmeisterschaft geschafft hatten und dort Anfang April erst dem späteren Meister, dem Nachwuchs des Bundesligisten TBV Lemgo, unterlagen, holten sich die B-Junioren um die Trainer Volker Möllers, Peter Brambrink, Jonas Bankwitz und Christian Berse die Verbandsliga-Meisterschaft.

Kalfhues, Mühlenbrock und Mazannek (Indiaca): Katrin Kalfhues, Siggi Mühlenbrock, Frank Mazannek und Roland Kalfhues vom ATV Haltern hatten sich im Mai bei der Deutschen Meisterschaft im Indiaca in Worms eigentlich gar nicht so große Chancen ausgerechnet. Doch am Ende kürten sie sich zusammen mit ihren Mitstreitern vom GW Hausdülmen zum Deutschen Mixed-Meister der Altersklasse 45+. Katrin Kalfhues sicherte sich diesen Titel zudem noch mit den Damen.

Concordia Flaesheim (Fußball): Bereits im Mai war die Frauenmannschaft von Concordia Flaesheim in die Westfalenliga aufgestiegen, im Juni zogen dann die Herren mit dem Aufstieg in die Bezirksliga nach. Verdient hatten sich das beide Mannschaften durch starke Leistungen über die gesamte Saison. Die Herren sicherten sich am letzten Spieltag der Kreisliga-A2-Saison dank eines 4:2-Sieges beim SV Hochlar den Titel. Die Frauen machten in der Landesliga ebenfalls am letzten Spieltag alles klar, schlugen den SV Union Wessum mit 3:0.

Frieda Echterhoff (Leichtathletik): Für Frieda Echterhoff endete der Juli mit einer Goldmedaille. Bei den Olympischen Jugendspielen in der Slowakei sicherte sich die Halterner Leichtathletin Gold im Diskuswerfen. Anfangs sah es allerdings gar nicht danach aus – nach zwei ungültigen Versuchen schaffte sie es mit ihrem dritten Wurf (37,22 Meter) nur als Vierte ins Finale, wo ihr dann im vierten Versuch der Siegeswurf (43,24 Meter) gelang.

Britta Büser (Reiten): Vielseitigkeitsreiterin Britta Büser hatte es überraschend ins Westfalenteam geschafft und im August direkt einen Titel geholt. Beim Bundeswettkampf der Vielseitigkeit im fränkischen Hambach holte das Westfalenteam mit der Halterner Reiterin Britta Büser vor Schleswig-Holstein und Bayern überraschend den Meistertitel. Büser war wegen ihrer letzten Erfolge erst kurzfristig vor dem Start ins Team berufen worden.

SV Hullern (Triathlon): Ein Platz im Landesliga-Mittelfeld wurde vor der Saison als realistisch betrachtet. Mit der Vize-Meisterschaft hatten die Triathleten des SV Hullern nicht gerechnet. Dank einer starken Leistung am ersten September-Wochenende sprangen sie noch auf Platz zwei. Daran beteiligt waren Carsten Künsken, Hendrik und Ralf, Hassenkamp, Thorben Wachenfeld, Jan Rockahr, Thorben Lange, Tobias Brinkmann, Fabio Zadrozny, Markus Kösters und Mirko Kampschulte.

Franziska Drees (Badminton): Die Lippramsdorfer Badmintonspielerin Franziska Drees nahm im Oktober als eine von drei LSV-Spielerinnen an den Westdeutschen Meisterschaften im U11- bis U19-Bereich teil und konnte die Heimreise mit dem Titel im Mädcheneinzel U13 antreten. Doch nicht nur im Einzel konnte sie überzeugen, sondern sie landete im U13-Mädchendoppel auch auf dem dritten Platz mit ihrer Partnerin Johanna Tran aus Bochum.

A-Junioren des TuS Haltern (Fußball): In der Liga lief es im November etwas unglücklich für die A-Junioren des TuS Haltern am See, doch das Fußballteam von Dave Marnold und Karoly Spanger konnte dennoch einen großen Erfolg feiern: Im Kreispokalfinale bezwang der Landesligist den favorisierten Westfalenligisten VfB Waltrop im Elfmeterschießen. Damit konnte das klassenhöchste A-Jugend-Team Halterns den Kreispokaltitel verteidigen.