Handballer des HSC Haltern-Sythen fiebern dem ersten Heimspiel entgegen

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Nach den Auswärtsspielen in Ferndorf und Bielefeld bestreiten die Oberliga-Handballer des HSC am Samstag ihre erste Heimpartie in diesem Jahr. Der VfL Handball Mennighüffen ist zu Gast.

Haltern

, 31.01.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf möglichst viele Zuschauer hoffen die Verantwortlichen des HSC Haltern-Sythen, wenn am Samstag um 19:30 Uhr die Oberliga-Handballer zu Hause auf den Tabellenneunten VfL Handball Mennighüffen treffen. „Es ist immer schön, wenn die Kulisse stimmt. Natürlich freuen wir uns über jegliche Unterstützung in der Halle“, sagt HSC-Coach Gerard Siggemann.

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Lautstarke Unterstützung kann das Team gebrauchen. Die Halterner mussten am vergangenen Wochenende eine schmerzhafte Last-Minute-Niederlage beim Tabellenschlußlicht TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck hinnehmen. Lange hatte es nach einem Sieg ausgesehen. Am Ende stand eine 29:30-Pleite auf der Anzeigetafel.

Gute Leistung

„Wir wollen das geraderücken“, so Siggemann. „Wenn wir über die gesamte Spielzeit konzentriert bleiben und an die Leistung im Hinspiel anknüpfen, dann stehen unsere Chancen gut.“ Das Hinspiel im September endete 35:35. „Da haben die Jungs eine gute Leistung gezeigt“, erinnert sich der HSC-Coach.

Der Gegner aus Löhne dürfte mit Selbstvertrauen anreisen. Zuletzt feierte das Team einen 36:24-Sieg gegen den FC Schalke 04. Siggemann hat sich die Partie intensiv angeschaut, um die Stärken und Schwächen zu analysieren. „Ein Topspieler der Schalker hat früh eine rote Karte bekommen.“ Das habe die Partie beeinflusst. „Aber sie haben eine gute Mannschaft, sind körperlich sehr stark und können auch von der Bank mit guten Spielern nachlegen.“

Trainerwechsel

Nach zwei Niederlagen gegen die potenziellen Abstiegskandidaten TuS Ferndorf II und Bielefeld/Jöllenbeck hatte sich der VfL Handball Mennighüffen im November von Trainer Markus Hochhaus getrennt. Mit dem neuen Trainer-Duo Georgios Triantafillou und André Zwiener läuft es etwas besser. In den bislang sieben Begegnungen gelangen drei Siege - gegen Schalke, Hemer und Rödinghausen.

HSC-Coach Gerard Siggemann kann auf alle Fälle wieder auf Leistungsträger Alexander Mazur zurückgreifen. Tim Strotmann und Philipp Wolak (beide Schulterverletzung) fallen dagegen weiter aus. Siggemann: „Wir wollen einen Heimsieg und damit zwei wichtige Punkte holen.“

Für alle Handballfans lohnt sich der Gang in die Dreifachhalle am Samstag übrigens schon früher. Um 17:30 Uhr trifft die Zweitvertretung des HSC im Heimspiel auf den Tabellenelften ETG Recklinghausen. Die Jungs wollen mit einem Sieg ihre Tabellenführung in der Bezirksliga verteidigen. Die Verbandsliga-Damen des HSC haben an diesem Wochenende spielfrei.
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