Hans-Jürgen Thran geht „an seine Grenze“: Vier Starts bei den Seniorenmeisterschaften

Leichtathletik

Vier Starts absolvierte der Halterner Hans-Jürgen Thran am Wochenende bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Leinefelde-Worbis. Zwischendurch war er „so schnell wie lange nicht mehr“.

Haltern

, 15.07.2019, 14:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hans-Jürgen Thran geht „an seine Grenze“: Vier Starts bei den Seniorenmeisterschaften

Hans-Jürgen Thran ging bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften vier Mal auf die Strecke. © Ralf Görlitz

Vier Starts absolvierte Halterns Hans-Jürgen Thran (Spiridon Haltern/M70) bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Leinefelde-Worbis am Wochenende. Am Montag zog er ein zufriedenes Fazit der Veranstaltung, denn in allen vier Läufen blieb er unterhalb der Norm für die kommende Deutsche Meisterschaft und hat damit die Qualifikation in der Tasche.

„Das Optimale herausgeholt“

Vor allem mit seinen Läufen über die 1500 Meter und die 5000 Meter war der Sportler von Spiridon Haltern zufrieden. Nach 6:12.61 Minuten beendete er den Lauf über die 1500 Meter. „Da war ich so schnell, wie lange nicht mehr“, erklärt Thran. Die Zeit bedeute für ihn Platz vier. Das Podest war allerdings noch einige Sekunden entfernt: Dieter Kollhammer (LC Marathonia Berlin) lief mit 5:51.96 Minuten auf den dritten Platz.

„300 Meter vor Schluss waren wir noch zu fünft“, sagt Thran. Dann hätten die anderen Läufer angezogen und er habe das Tempo nicht mitgehen können. Auf den fünften Platz hatte Thran dann etwas weniger als zwei Sekunden Vorsprung. „Ich habe das Optimale herausgeholt und bin an meine Grenze gegangen“, sagt Thran. „Viel mehr war nicht drin.“ Dabei hatte es bei dem Lauf „geschüttet wie aus Eimern“.

Die 5000 Meter beendete er nach 22:47.91 Minuten - Platz fünf. „So schnell war ich über diese Distanz seit fünf Jahren nicht mehr“, sagt Thran.

Zudem erzielte der Halterner noch einen zehnten Platz über die 400 Meter (79.65 Sekunden) und einen fünften Platz über die 800 Meter (2:57.59 Minuten). Vor drei Jahren lag seine Bestzeit über die 400 Meter bei 78 Sekunden. „Das war mein letzter Lauf am Nachmittag“, sagt Thran. „Da war dann irgendwie die Luft raus“.

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