Burkhard Bell konnte mit den Damen des HSC Haltern-Sythen auch das zweite Ligaspiel gewinnen. © Jürgen Patzke
Handball: Frauen-Verbandsliga

„Hat ihre Sache super gemacht“: Sonderlob vom Trainer nach deutlichem HSC-Sieg

Die Bilanz der Damen des HSC Haltern-Sythen ist makellos: Auch im zweiten Ligaspiel gab es einen Sieg. Eine Spielerin lobte Trainer Burkhard Bell, der auch einen Fehler eingestand, besonders.

Die Damen des HSC Haltern-Sythen haben das zweite Spiel der noch jungen Saison gewonnen. Trainer Burkhard Bell zeigte sich nach dem 34:25-Sieg gegen den Königsborner SV II zufrieden, war vor allem von einer Halternerin begeistert, gestand aber auch einen Fehler ein, der die Gäste wieder ein wenig zurück ins Spiel gebracht hatte.

„In der ersten Viertelstunde hat alles geklappt“, sagte Bell nach der Partie. Sein Team begann mit viel Tempo und einer starken Chancenverwertung. In den ersten acht Minuten zählte der HSC-Trainer zehn Angriffe seiner Spielerinnen – acht davon landeten im gegnerischen Tor.

Auch defensiv lief es für die Verbandsliga-Damen gut, das erste Gegentor kassierte Carmen Cantarella, die zuletzt noch in der A-Jugend des HSC gespielt hat, erst in der neunten Minute. Für die junge Torhüterin gab es hinterher auch ein Sonderlob vom Trainer.

HSC-Trainer Bell: „Da habe ich ein bisschen zu viel gewechselt“

„Sie hat ihre Sache super gemacht, hat zwei Siebenmeter gehalten und die Mannschaft in einigen Situationen gerettet. Wir konnten uns immer auf sie verlassen“, so Burkhard Bell über die Halternerin, die als einzige Torhüterin im Kader 60 Minuten durchspielen musste.

Er selbst, so der Trainer weiter, habe derweil nach der starken Anfangsphase einen Fehler gemacht. „Da habe ich ein bisschen zu viel gewechselt“, sagt er. „Ich wollte bei dem Stand einiges ausprobieren.“ Die Folge: Der Königsborner SV kam wieder etwas heran, jedoch ohne dem HSC jemals wirklich gefährlich zu werden.

Die vielen Wechsel hätten ein wenig Unruhe ins Spiel seiner Mannschaft gebracht, sagte Bell selbstkritisch. Dafür seien die ersten Spiele aber auch noch da: Um eben einiges auszuprobieren, nachdem er und sein Sohn Niklas Bell die HSC-Damen erst spät übernommen und kaum Vorbereitungszeit hatten. „Da kann noch nicht alles zu hundert Prozent klappen“, erklärte er.

HSC: Cantarella – Scheipers, Widlak-Kortenbruck (4), Marx (6), Saalmann (1), Rauhut (10/4), Plogmaker (3), Pauly (2), Langkamp (1), Seher (3/2), Keysers (2), Berg (2)

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Pascal Albert

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