Heimspiel in der Stauseekampfbahn: TuS Haltern erwartet Gegner mit „hoher Qualität“

hzFußball: Regionalliga

Mit drei Siegen in Serie im Rücken tritt der Bonner SC am Samstag in der Halterner Stauseekampfbahn an. Allerdings auch mit einer Portion Respekt vor den Leistungen des TuS Haltern.

Haltern

, 11.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wir wissen schon, welche Herkulesaufgabe da auf uns wartet“, sagt Magnus Niemöller, Trainer des TuS Haltern am See, vor dem Regionalligaspiel seiner Mannschaft gegen den Bonner SC am Samstag (14 Uhr, Lippspieker). Drei Siege in Serie konnten die Bonner einfahren und schossen dabei 8:2-Tore.

„Wir können davon ausgehen, dass sich Bonn nicht hinten rein stellt“, sagt Niemöller. „Sie haben eine sehr hohe individuelle Qualität.“ So geht Halterns Trainer davon aus, dass der Gast den Spielplan der vergangenen Spiele in Haltern nicht über den Haufen werden wird.

In Bonn hat Thorsten Nehrbauer die Mannschaft im Sommer 2019 übernommen. „Dass muss sich erst einmal alles finden“, erklärt Nehrbauer, der zuvor Kaan-Marienborn trainierte. „Ich habe eine gewisse Art Fußballzuspielen. Ich will mit meinen Mannschaften mitspielen“, sagt er.

„Wir sind voll im Soll“

Nach einem schwächeren Saisonstart haben sich die Bonner auf Rang neun vorgearbeitet. „Wir sind voll im Soll. Unser Saisonziel ist ein einstelliger Tabellenplatz“, sagt Nehrbauer.

Personell kann der Bonner Trainer wohl aus dem Vollen schöpfen. „Wir müssen auch in Haltern an unsere Leistungsgrenze gehen“, sagt Nehrbauer. Den TuS Haltern beschreibt er als „durchorganisiert, emotional und physisch stark“. Dementsprechend wolle er sein Team auf das Duell vorbereiten. „Es wird ein Kampf auf Augenhöhe“, sagt Bonns Trainer. „Wir haben höchsten Respekt vor den Leistungen, die die Halterner in dieser Saison gezeigt haben.“

Für Niemöller und die Halterner war es nach dem Pokalspiel gegen den SV Rödinghausen (5:6 n.E.) eine kürzere Pause. Trotz der Niederlage „müssen wir alle Hüte davor ziehen, was wir da abgerissen haben“, sagt Niemöller. „Wir legen eine Haltung an den Tag, die es uns ermöglicht, das Beste aus uns raus zu holen.“ Auch wenn es für seine Mannschaft nicht immer einfach sei, genau diese Lebensenergie in die Spiele zu transportieren. „Die Botschaft ist, dass wir mitschwimmen können“, sagt Halterns Trainer. „Das, was die Mannschaft im Jahr 2019 geleistet hat, ist phänomenal.“

Hester wieder voll belastbar

Lukas Diericks, Christoph Kasak und Lukas Opiola fehlen am Samstag gegen Bonn gesperrt. Torhüter Tim Oberwahrenbrock verpasste kurzfristig das Spiel gegen Rödinghausen. Er trainierte am Donnerstag in der U23. „Ich gehe davon aus, dass er eine Option ist“, sagt Niemöller. Das gilt wohl auch für Rafael Hester, der nach seiner Schulterverletzung wieder voll belastbar ist. Tim Forsmann, Cedric Vennemann und Ilias Anan fehlen verletzt.

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