DFB-Praktikum

Höwedes als Trainer-Praktikant: Situation nach Corona-Fall „war schon extrem“

Benedikt Höwedes hat zuletzt ein Praktikum beim DFB absolviert. Der Weltmeister sollte den U21-Spielern mit seiner Erfahrung helfen. Dabei erlebte er auch gleich eine Ausnahmesituation.
Benedikt Höwedes machte zuletzt als Praktikant beim DFB erste Schritte im als Trainer. © picture alliance/dpa

Nachdem er seine aktive Karriere als Fußballspieler beendet hat, ist es um den 32-jährigen Halterner Benedikt Höwedes ruhiger geworden. Zuletzt absolvierte der Ex-Schalker und Weltmeister von 2014 ein Praktikum beim DFB – als „Defensiv-Unterstützung bei der U21“, wie der Verband es nannte.

„Ich war überrascht, wie viel Arbeit hinter dem Trainerjob steckt“, sagte Höwedes zuletzt im Interview auf DFB.de. Einen großen Teil der Arbeit habe er als Spieler gar nicht wahrgenommen. „Aber was alles zwischen den Trainern abgestimmt, vorbereitet und auch nachher analysiert wird, ist schon enorm.“

„Man muss als Innenverteidiger Präsenz und Selbstvertrauen ausstrahlen“

Besonders wichtig – wie auch schon zu seiner Zeit als Spieler – sei ihm bei der Arbeit mit den Juniorennationalspielern gewesen, dass die Körpersprache der Verteidiger stimmt. „Man muss als Innenverteidiger Präsenz und Selbstvertrauen ausstrahlen“, erklärte er. Seine Hinweise seien dann auch schnell umgesetzt worden, was ihn besonders gefreut habe.

Während seiner Zeit bei der Deutschen U21 erlebte er auch gleich eine Ausnahmesituation: Einer der Spieler wurde positiv auf das Coronavirus getestet. „Das war schon extrem“, sagte der ehemalige Spieler des TuS Haltern am See.

„Für eine gewisse Zeit wussten wir nicht, ob wir mit der aktuellen Mannschaft nach Moldau fliegen können und unser Spiel stattfindet.“ In der Folge sei es aber beeindruckend gewesen, wie das gesamte Team weiterhin ruhig blieb und besonnen weiterarbeitete.

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