Auch die HSC-Damen sagen ihr Spiel ab - und gehen noch einen Schritt weiter

Handball: Frauen-Verbandsliga

Nach den Herren haben nun auch die Damen des HSC Haltern-Sythen ihr kommendes Spiel abgesagt. Das Team von Andreas Stolz und Torsten Runne geht auch noch einen Schritt weiter.

Haltern

, 23.10.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lisa Marx hätte dem HSC Haltern-Sythen am Wochenende gefehlt. Nun hat sich das Team aber gegen die Austragung des kommenden Spiels entschieden.

Lisa Marx hätte dem HSC Haltern-Sythen am Wochenende gefehlt. Nun hat sich das Team aber gegen die Austragung des kommenden Spiels entschieden. © Blanka Thieme-Dietel

„Das wird wieder eine sehr, sehr weite Fahrt“, sagte Andreas Stolz, Trainer der Damen des HSC Haltern-Sythen, einige Stunden bevor sein Team das Spiel gegen den TuS SW Wehe doch noch absagte. Sein Team schließt sich der Entscheidung der Oberliga-Mannschaft des Vereins an und spielt am Wochenende ebenfalls nicht.

„Im privaten Bereich sind maximal zehn Personen aus zwei Haushalten erlaubt“, erklärte Christian Berse, Teammanager der Herren, „aber beim Handball kommt man mit Leuten aus allen Regionen zusammen“.

Jetzt lesen

Ähnlich sieht es auch Andreas Stolz, Trainer der HSC-Damen. Auch er und seine Mannschaft haben sich dazu entschieden, vorerst nicht mehr zu spielen. Eigentlich sollte sein Team am Sonntag auf den TuS SW Wehe treffen.

„Wir werden erst mal bis zum 2. November mit dem Trainingsbetrieb aussetzen“

Auf einen „sehr, sehr robusten und spielstarken Gegner mit einem guten Tempospiel, einem starken Rückraum und einer unglaublich starken Abwehr“, wie Stolz noch am Donnerstagvormittag gesagt hatte.

Da war noch nicht endgültig entschieden, ob die Damen des HSC Haltern-Syhten spielen werden oder eben nicht. „Die Gesundheit geht vor“, sagt der Trainer, „da braucht man gar nicht lange drüber diskutieren“.

Mehrere Handballverbände hatten sich am Abend ebenfalls dazu entschieden, den Spielbetrieb auszusetzen. Andreas Stolz rechnet damit, dass weitere Verbände nachziehen werden. Mit seinem Team werde er nun vorerst nicht nur nicht mehr spielen, sondern auch nicht mehr trainieren.

„Wir werden erst mal bis zum 2. November mit dem Trainingsbetrieb aussetzen“, erklärt Stolz. Auch die Herren trainieren vorerst nicht mehr. Auf Stolz und seine Spielerinnen hätte am Sonntag eine lange Auswärtsfahrt gewartet. Mit 25 Personen zwei Stunden gemeinsam im Bus zu sitzen, wäre in der jetzigen Situation nicht sinnvoll gewesen, so der Trainer weiter.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt