HSC Haltern-Sythen fährt ohne Druck zum „FC Bayern der Oberliga“

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Die Oberliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen treffen auf den Tabellenzweiten TSG Altenhagen-Heepen. Beim „FC Bayern der Oberliga“ kann das Team von Gerard Siggemann befreit aufspielen.

Haltern

, 07.02.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am vergangenen Samstag herrschte große Freude in der Dreifachhalle am Schulzentrum. Mit 27:26 besiegte der HSC den VfL Mennighüffen. Eine Glanzpüarade von Daniel Lüger sicherte den Sieg in letzter Sekunde. Die Zuschauer feierten den Erfolg daraufhin überschwänglich. „Es war ein denkwürdiges Spiel mit einem Ergebnis, das für Freude und Erleichterung gesorgt hat“, findet auch HSC-Coach Gerard Siggemann. „Die Jungs haben alles rausgehauen.“

Traum vom Aufstieg

Am Sonntag reist er mit seiner Mannschaft zum Aufstiegsanwärter TSG Altenhagen-Heepen. Das Team von Coach Leif Anton rangiert aktuell auf Platz zwei der Tabelle, konnte am vergangenen Wochenende den FC Schalke 04 bezwingen. Und nach der Niederlage von Tabellenführer Hamm in Gladbeck, kann man in Altenhagen-Heepen plötzlich wieder vom Aufstieg träumen.

„Es wird eine sehr schwierige Aufgabe“, weiß Gerard Siggemann. Der Gegner wolle bereits seit drei Jahren aufsteigen und verfüge über hervorragende wirtschaftliche Rahmenbedingungen. „Sie haben vor der Saison zehn neue Spieler verpflichtet und einen neuen Trainer installiert. Sie sind ein bißchen der FC Bayern der Oberliga, auf allen Positionen doppelt gut besetzt und auch körperlich sehr stark.“

Dennoch könne er der Partie völlig entspannt entgegenblicken. „Wir können völlig befreit aufspielen, fahren ohne Druck dorthin. Natürlich wollen wir auch was mitnehmen, wir müssen aber nicht.“

Personelle Lage angespannt

Personell sieht die Lage beim HSC nicht so prickelnd aus. Max Beumer wird aufgrund eines Bänderrisses wochenlang ausfallen. Alexander Mazur konnte unter der Woche krankheitsbedingt ebenfalls nicht trainieren. Auch Philipp Wolak droht auszufallen. Henrik Alkemper muss aufgrund seines Studiums eine kleine Auszeit einlegen. Siggemann: „Ich weiß leider noch nicht, wer uns am Ende auch tatsächlich zur Verfügung stehen wird.“

Im Hinspiel lief es für den HSC übrigens nicht so gut. Das Heimspiel gegen TSG Altenhagen-Heepen ging seinerzeit mit 21:33 deutlich verloren.

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