HSC Haltern-Sythen hofft gegen den Tabellenführer auf das Publikum

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Mit viel Zweitliga-Erfahrung fährt der nächste Gegner des HSC Haltern-Sythen an. Die erste Mannschaft des Tabellenführers der Oberliga Westfalen spielt sogar um den Bundesliga-Aufstieg mit.

von Niklas Berkel

Haltern

, 22.02.2020, 09:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erst ein Spiel hat der kommende Gegner des HSC Haltern-Sythen in der Handball-Oberliga verloren. Warum HSC-Trainer Gerard Siggemann trotzdem optimistisch in das Spiel gegen den Tabellenführer geht, hat mit den vergangenen Wochen zu tun. Außerdem hofft der Trainer auf das Halterner Publikum.

Oberliga Westfalen

HSC Haltern-Sythen - ASV Hamm-Westfalen II

Als klarer Außenseiter geht der HSC ins Heimspiel gegen den Tabellenführer. Der ASV Hamm-Westfalen II hat nicht nur erst ein Spiel verloren. Der Kader der Reserve besteht aus einem Kader mit reichlich Zweitliga-Erfahrung. „Mehr als die Hälfte im Kader bei denen spielt oder hat in der Zweiten Liga gespielt“, sagt HSC-Trainer Gerard Siggemann. Die erste Mannschaft der ASV Hamm spielt wie die zweite um den Aufstieg mit. Allerdings um den in die Erste Bundesliga.

Während der ASV II die Tabelle der Oberliga mit drei Pluspunkten anführt, rangiert der ASV I mit zwei Pluspunkten Rückstand auf Platz zwei der Zweiten Bundesliga, hinter dem HSC 2000 Coburg.

HSC ist nicht chancenlos

„Wenn wir gegen diesen Gegner was holen wollen“, sagt Halterns Trainer Siggemann, „muss alles passen.“ Daran, dass alles passen wird, glaubt der Trainer aber auch. Warum er optimistisch sei, den Tabellenführer ärgern zu können? „Weil die in den vergangenen Wochen auch Probleme hatten mit angeschlagenenen Spielern und so weiter“, sagt Siggemann. „Wir sind nicht chancenlos.“

Gegen Schalke 04 (26:23) gewann der Tabellenführer nicht so eindeutig wie noch zuvor. Der TuS Ferndorf II (26:21 für den ASV) hielt das Spiel bis zur 46. Minute beim Stand von 18:20 offen. Gegen den VfL Gladbeck am 1. Februar verlor Hamm das bis dato einzige Mal in dieser Saison. „Es sind in letzter Zeit nicht immer alle von denen da“, sagt Siggemann.

„Das könnte der entscheidende Vorteil sein.“
Gerard Siggemann, Trainer HSC Haltern-Sythen

Dazu hofft der Halterner Trainer auf das Publikum in der heimischen Halle. „Da die anderen spielfrei haben, hoffe ich, dass viele Zeit haben und sich das Spiel anschauen und uns anfeuern.“ Um gegen den ASV wirklich bestehen zu können, braucht der HSC auch die Unterstützung des Publikums. „Das könnte der entscheidende Vorteil sein“, sagt Siggemann.

Personell sieht es gut aus beim HSC: Bis auf Johannes Beumer, der noch drei, vier Wochen ausfällt, auf Tim Strootmann und auf Peer Kuhlbrodt kann der Trainer auf alle Spieler zurückgreifen.

Samstag, 22.02; Anwurf: 19.30 Uhr; Holtwickerstraße 3, 45721 Haltern

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