Beim HSC Haltern-Sythen klappt noch nicht alles - eine Umstellung hat sich aber bewährt

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Der HSC gewinnt sein letztes Testspiel. Besonders mit einer neueingeführten Umstellung, die auch in der Oberliga zum Einsatz kommen soll, ist Halterns Trainer Gerard Siggemann zufrieden.

Haltern

, 08.09.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der HSC Haltern-Sythen beendet die Vorbereitung auf die am kommenden Wochenende startende Oberliga-Saison mit einem Erfolg im letzten Testspiel. Mit 32:30 besiegte die Mannschaft von Trainer Gerard Siggemann den Verbandsligisten Westfalia Hombruch. Eine Neuerung, die der Trainer auch schon in anderen Testspielen ausprobierte, kam dabei erneut zum Einsatz.

„Unter dem Strich bin ich ganz zufrieden“, sagte Siggemann nach dem Spiel. Dass es am Ende doch noch mal eng wurde, hatte für ihn zwei Gründe. Sein Team sei in den letzten Minuten erschöpft gewesen. „Wir haben ab der 45. Minute gegen die Müdigkeit angekämpft.“ Zudem sei die Deckungsarbeit seiner Spieler im Innenblock nicht immer gut gewesen.

HSC kassiert zehn Minuten lang kein Gegentor

Beide Teams starteten mit einigen Unkonzentriertheiten im Angriff, die Gäste aus Hombruch nutzten aber dennoch ihre erste Chance zur schnellen Führung (1.). In der Folge gelang dem Verbandsligisten aber lange Zeit nichts mehr in der gegnerischen Hälfte.

Erst zehn Minuten nach ihrem ersten Tor markierten die Hombrucher den zweiten Treffer zum 5:2 (11.). Mit den Minuten danach war Gerard Siggemann dann aber nicht zufrieden. „Wir haben 11 Tore innerhalb von 18 Minuten kassiert.“ Die Abstimmung und Blockarbeit sei nicht gut gewesen.

„Das müssen wir nächste Woche besser machen“

Das zeigte sich vor allem in der „enorm hohen Rückraumquote“ der Hombrucher. „Das müssen wir nächste Woche besser machen“, stellte der HSC-Trainer fest. Dann trifft seine Mannschaft auf den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck (14. September, 19.30 Uhr, Holtwicker Str. 3). Mit einem 17:13 ging es gegen Hombruch in die Halbzeitpause.

Während die Abwehr der Halterner sich nicht immer sicher präsentierte, funktionierte eine Neuerung im Spiel des Aufsteigers gut. Als die Heimmannschaft aufgrund einer Zwei-Minuten-Strafe aus der ersten Hälfte mit einem Spieler weniger in Halbzeit zwei startete, verzichteten die Halterner auf Torhüter Stephan Haunert und brachten dafür einen weiteren Feldspieler, „um die Unterzahl auszugleichen“.

Auch in der Oberliga soll ohne Torwart gespielt werden

„Das funktioniert sehr gut“, freute sich Gerard Siggemann. Auch in den anderen Testspielen habe sich der zusätzliche Feldspieler bereits bewährt. „Wir haben dabei keine Gegentore in der Vorbereitung kassiert“, erklärte er. Auch in der Oberliga werde er bei Unterzahl öfter auf den Torhüter verzichten, sagte der Trainer, der in seine zweite Saison mit dem HSC geht.

Nachdem die Gastgeber wieder vollzählig waren, kamen jedoch die Gäste besser in die Partie. In der 41. Minute kam Hombruch plötzlich auf ein Tor an die Halterner heran (20:19). Danach schaffte es der HSC aber trotz aufkommender Müdigkeit, den Abstand wieder etwas auszubauen und in der Folge auch zu halten.

Mit einem verwandelten Siebenmeter sorgte Julian Schrief dann kurz vor Schluss für die Entscheidung und traf zum 32:30-Endstand. Insgesamt könne er „mit dem Ergebnis gut leben“, sagte Gerard Siggemann.

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