Der HSC reagiert auf die steigenden Corona-Zahlen und sagt sein Heimspiel ab

hzHandball: Oberliga

Der Handball-Verband Westfalen will die Saison wie bislang weiterspielen. In Haltern wird es am Samstag (24. Oktober) aber keinen Oberliga-Handball geben. Der HSC sagt sein Spiel ab.

Haltern

, 22.10.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch im Handball die ersten Spiele der neuen Saison wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Nachdem die ersten beiden Spieltage für den HSC Haltern-Sythen noch normal stattfinden konnten, sagt das Oberliga-Team nun seine kommende Partie gegen den HTV Hemer ab.

Christian Berse, Teammanager der Herren-Mannschaft, bestätigt, dass der Verein vor hat, das zweite Heimspiel der noch jungen Saison abzusagen. Damit reagiert der HSC auf die derzeitige Situation und erneut stark ansteigende Infektionszahlen in der Region.

Zuletzt hatte Haltern am See erstmals den kritischen Inzidenzwert überschritten. Verschärfte Maßnahmen gibt es in der Seestadt zwar nicht, da der Kreis Recklinghausen schon seit fast zwei Wochen als Risikogebiet zählt, doch die Besorgnis in der Bevölkerung wächst.

„Beim Handball kommt man mit Leuten aus allen Regionen zusammen“

Um nicht zu noch mehr Corona-Infektionen beizutragen, hat sich der HSC Haltern-Sythen nun also dazu entschieden, gegen Hemer nicht zu spielen. Der Verein wurde am Donnerstagmorgen bereits informiert, so Christian Berse. Mit dem zuständigen Staffelleiter habe er schon am Mittwochabend gesprochen.

Die Absage des Spiels wird den Vereinen derzeit sogar recht einfach gemacht. Zwar will der Handball-Verband Westfalen den Spielbetrieb weiterhin aufrechterhalten, doch Spiele in einem Risikogebiet oder gegen Mannschaft aus einem sollen unbürokratisch verlegt werden können.

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„Der Verband ermöglicht eine einfache Verlegung, die haben auch Verständnis, wenn man aus einem Risikogebiet kommt“, so Christian Berse. Der HSC-Teammanager hält die Austragung von Spielen in der derzeitigen Situation für nicht sinnvoll.

„Im privaten Bereich sind maximal zehn Personen aus zwei Haushalten erlaubt“, erklärt er, „aber beim Handball kommt man mit Leuten aus allen Regionen zusammen“.

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