Hullerns Vorbereitung zum Vergessen: Trotzdem bleibt Neu-Trainer König optimistisch

hzFußball: Kreisliga B

Mit bescheiden ist die Vorbereitung des SV Hullern wohl noch gut beschrieben. Dennoch blickt der neue Cheftrainer Falk König optimistisch in die kommende Saison,

von Leon Koch

Hullern

, 07.08.2019, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das liegt auch daran, das sich die Personallage deutlich entspannt hat. Das erste Testspiel, was die Mannschaft um Falk König in der Vorbereitung bestreiten konnte, ging gehörig in die Hose. Beim C-Ligisten TSG Dülmen III setzte es eine derbe 0:17-Niederlage. Ein Ergebnis wie es auch in der Vorbereitung nur in absoluten Ausnahmefällen vorkommt, doch Hullerns Trainer König wollte das Spiel gegen den Nachbarn aus Dülmen nicht überbewerten und sagt: „Natürlich war die Vorbereitung komplett durchwachsen, da brauche ich nicht drumherum reden. Besonders haben sich bei uns konditionelle Schwächen gezeigt, die es abzustellen gilt.“

Deftige Klatsche gegen Dülmen

Doch auch nach der deftigen Klatsche gegen die Dülmener besserte sich wenig beim Sportverein. Durch viele Ausfälle war eine ordentliche Trainingsarbeit kaum möglich, noch dazu verletzte sich Neuzugang Jeremy Sandkühler direkt zu Beginn der Vorbereitung schwer am Kreuzband und fehlt wohl bis zur Rückrunde. Das hatte auch Auswirkungen auf die Stadtmeisterschaft, die für die Hullerner dank fehlendem Personal komplett ins Wasser gefallen sind. Das tat auch Falk König leid, doch er hatte keine andere Wahl, wie er verriet: „Mir haben 19 Spieler gefehlt, das konnten wir nicht mehr mit Alten Herren auffangen.“

Trotz der durchwachsenen Vorbereitung und dem verpassten Rückzug aus der Kreisliga B in die Kreisliga C will der Cheftrainer der Hullerner nicht ohne Ambitionen in die neue Spielzeit gehen. Mit deutlich besserer Personaldecke soll es in der Kreisliga B weitergehen. „Wir wissen, dass es schwer wird, denn nach dem Wechsel in die Staffel B4 ist die Liga für uns Neuland“, sagte der Cheftrainer und ergänzt: „Trotzdem werden wir uns nicht verstecken und wollen im sicheren Mittelfeld landen.“

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