Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

„Irgendwann kann man die Gesichter nicht mehr sehen“: Der TuS Haltern fliegt in den Süden

hzFußball

Mit 43 Pflichtspielen liegt hinter dem TuS eine lange und erfolgreiche Saison, auch wenn das Team nicht in den DFB-Pokal eingezogen ist. So haben sie „auf Mallorca viel zu feiern“

Haltern

, 31.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Um 6.05 Uhr hob am Freitagmorgen der erste Flieger mit Teilen der Mannschaft des TuS Haltern aus Düsseldorf in Richtung Mallorca ab. Um 6.10 Uhr flog der zweite Teil quasi im Windschatten hinterher. Für die Fußballer ging es am Freitagmorgen in die Sonne, nach einer langen und ereignisereichen Saison.

„Die Vorfreude auf die Pause ist schon groß“, sagt Lukas Diericks. „Wir haben so oft zusammengesessen. Irgendwann kann man die Gesichter dann nicht mehr sehen“, ergänzt er und lacht. „Auf Mallorca haben wir viel zu Feiern.“

Historischer Erfolg für den TuS Haltern

Denn mit dem Aufstieg in die Regionalliga gelang den Halternern ein historischer Erfolg. Und auch wenn das Spiel um den Einzug in den DFB-Pokal gegen Verl verloren ging, überwog bei einigen Spielern der stolz.

Innenverteidiger Romario Wiesweg allerdings ärgerte sich noch ein bisschen über die 1:3-Niederlage. „Wer weiß, wann wir noch einmal so eine Chance bekommen“, erklärt er. „Die Enttäuschung ist schon groß.“ Der sprichwörtliche Genickbruch sei der Gegentreffer zum 1:3 gewesen. Denn nur wenige Sekunden vorher hatte Stürmer Luca Steinfeldt aus Halterner Sicht auf 1:2 verkürzt. „Jeder weiß, dass es dann hier noch einmal brennt“, erklärt er. Doch der erneute Gegentreffer sei dann der direkte Nackenschlag gewesen. „Dabei hätten wir das Tor eigentlich leicht verteidigen können“, sagt Wiesweg. „Die Niederlage war aber verdient. Sie waren uns fast in allen Bereichen überlegen.“

„Das mit der Pause ist so eine Sache“

Für ihn geht es zwar auch in den Süden, allerdings nicht nach Mallorca, sondern nach Denia. „Das mit der Pause ist so eine Sache“, erklärt er. Und auch wenn er dort morgens am Strand liegt, „geht es ganz ohne Sport nicht“, sagt er. „Für mich könnte es eigentlich auch direkt weitergehen.“

Rund drei Wochen haben die Halterner wohl Zeit, zumindest ein bisschen die Eindrücke der abgelaufenen Saison zu verarbeiten, ehe die Vorbereitung auf die Saison in der Regionalliga startet.

„Starten jeden Tag morgens um 10 Uhr am Pool“

Bei der Reisegruppe um Lukas Diericks steht in den nächsten Tagen aber erst mal weniger der Ball im Mittelpunkt. „Wir starten mit unserem Tag morgens um 10 Uhr am Pool“, erklärt er. „Wer zu spät kommt, muss den ‚Walk of shame‘ laufen.“ Bedeutet: Wahrscheinlich nicht nur die Halterner begrüßen denjenigen mit einem ausgiebigen Applaus. Ansonsten ist das Programm wohl flexibel. „Das entscheiden wir einfach tagtäglich neu“, erklärt er.

Gewohnt wird am Ballermann 7. Gebucht hat der Kollege Stefan Oerterer. „Wenn er eins kann, dann das“, sagt Diericks und lacht.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt

Halterner Zeitung Fußball

Der TuS Haltern kämpft vergebens: Verl gewinnt mit 3:1 und zieht in den DFB-Pokal ein

Der Regionalligist SC Verl wirkte am Donnerstag im Duell um den Einzug in den DFB-Pokal gegen den TuS Haltern etwas frischer und wacher. Am Ende setzten sich die Gäste mit 3:1 durch. Von Christopher Kremer

Lesen Sie jetzt