Neuzugang Jendrik Büscher: Ich hatte schon früher überlegt, zum TuS zu gehen

hzFußball: Oberliga

Während sein Bruder Julian den TuS Haltern verlassen hat, hat sich Jendrik Büscher den Seestädtern angeschlossen. Für die kommende Saison hat sich der 20-Jährige schon ein Ziel gesetzt.

Haltern

, 23.08.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Büscher kommt, ein Büscher geht. Als Raphael Brinkert vom TuS Haltern am See auf Nachfrage bestätigte, dass Julian Büscher - der erste und vermutlich auch für lange Zeit letzte internationale Transfer des Vereins - die Seestädter verlässt, nannte er gleich den Ersatz: Jendrik Büscher (20). Der hatte schon früher über einen Wechsel nach Haltern nachgedacht und sieht seine Stärken vor allem in einem Bereich, wie er nun verrät.

„Ich hatte damals schon überlegt, zum TuS zu gehen“, erzählt Jendrik Büscher. Mit „damals“ meint er Anfang 2020, als sein älterer Bruder nach Haltern wechselte und damit für reichlich Furore sorgte. Die Idee, einmal mit seinem Bruder, der zuvor in den USA kickte, in einer Mannschaft zu spielen, hatte Büscher gereizt. „Das wäre schön gewesen.“ Das Bruder-Duo wird nun aber erst mal nicht gemeinsam auf dem Platz stehen. Denn Julian Büscher hat sich aufgrund seines Umzugs nach Köln entschieden, den Verein zu verlassen.

Zuletzt noch bei Preußen Münster

Dafür ist nun der jüngere der beiden Büschers in Haltern, nachdem er zuletzt noch bei Preußen Münsters U23 gespielt hatte. Eine große Umstellung bezüglich der Fahrten zum Training wird es für den 20-Jährigen nicht geben. Ob Münster oder Haltern, das mache eigentlich keinen Unterschied, sagt der Bulderner, der laut Trainer Timo Ostdorf im Mittelfeldzentrum variabel einsetzbar ist.

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Ein Eindruck, den auch Jendrick Büscher bestätigt. „Am liebsten spiele ich aber auf der Zehn“, also der Spielmacher-Position, sagt er. Dort würden seine Stärken - „meine Technik und meine Übersicht“ - am besten zur Geltung kommen. Vor allem das Kreieren von Torchancen liege ihm. Das mache er sogar lieber als selbst abzuschließen. „Ich bin eher der Vorlagengeber“, erklärt Büscher, der auch schon in der vergangenen Saison einige Spiele des TuS Haltern am See live verfolgt hat.

Seit einigen Wochen trainiert er nun schon mit. „Auch unabhängig von Julian hat es richtig Spaß gemacht“, sagt er über die ersten Trainingseinheiten in der Stauseekampfbahn. Er sei sehr gut aufgenommen worden. Sein Debüt feierte er ebenfalls bereits: beim 12:0-Sieg gegen GW Erkenschwick.

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Anfang September beginnt dann bald schon die neue Saison. Jendrik Büschers Ziel? „Dass wir eine top Oberliga-Saison spielen und uns beweisen können.“ Er selbst wolle so viele Spiele wie möglich machen, als Ziel hat er sich erst mal 30 Einsätze gesetzt. Bis zu 40 könnten es bei der vollen Liga werden.

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