Kann der TuS Haltern den nächsten Landesliga-Favoriten ärgern?

hzFußball: Landesliga 4

Nach dem Sieg gegen Dorsten-Hardt trifft das Team B des TuS Haltern auf den nächsten Aufstiegsaspiranten. Mit dabei sind wahrscheinlich auch zwei Spieler, die zuletzt nur zugucken konnten.

Haltern

, 18.10.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Ich habe das Gefühl, da wächst eine Mannschaft zusammen“, sagte Sebastian Amendt, Trainer des Team B des TuS Haltern am See zuletzt nach dem 4:3-Sieg seiner Mannschaft gegen Dorsten-Hardt. In die nächste Partie geht sein Team schon wieder als Außenseiter.

Nachdem er gegen Dorsten-Hardt noch eingewechselt wurde und das Siegtor vorbereitete, wird Amendt am kommenden Sonntag wohl erneut im Kader stehen, sagt er. Zuletzt habe er im Training sogar wieder immer etwas mehr mitgemacht, um im Notfall bereit zu sein.

„Uns ist bewusst, dass das ein Brett ist“

Denn der TuS hat noch immer nur einen dünnen Kader. Wer letztendlich gegen den SV Herbern spielen wird, ist noch nicht entschieden. Nach dem Pokalspiel des Team A unter der Woche rechnet Amendt eher nicht mit Unterstützung aus der Oberliga-Truppe.

Erneut ist der TuS Außenseiter. Betrachtet man die Punkte unter Berücksichtigung der Quotientenregelung ist der eigentliche Tabellendritte aus Herbern sogar Tabellenführer. „Wir wissen, dass wir die Außenseiterrolle haben“, sagt Halterns Trainer. „Damit kommen wir aber gut zurecht.“

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In allen bisherigen Landesliga-Spielen sei seine Mannschaft nicht chancenlos gewesen. Auch gegen Herbern gehe es erst mal darum, mitzuhalten. Wenn dann noch ein oder sogar drei Punkte dabei herausspringen, umso besser. „Uns ist aber bewusst, dass das ein Brett ist“, erklärt Sebastian Amendt.

Mit dabei sein wird voraussichtlich wieder Max Michalak, der zuletzt angeschlagen war. Auch Maurice Weißbohn könnte wieder eine Option sein.

  • Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Lippspieker, Haltern am See
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