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Klassenerhalt, solides Mittelfeld, freiwilliger Rückzug: Das Fazit aller B-Ligisten

hzFazit aller B-Ligisten

Für die Halterner B-Ligisten endete die Saison unterschiedlich. Beim SV Hullern stehen die Zeichen auf Neustart. In zwei Vereinen stehen Trainerwechsel an. Ein Team zog sich zurück.

Haltern, Lavesum, Hamm-Bossendorf, Sythen

, 06.06.2019 / Lesedauer: 4 min

Platz 15, 139 Gegentore - und trotzdem zufrieden. Das ist die Bilanz der zweiten Mannschaft des ETuS Haltern am Saisonende in der Kreisliga B2. „Wir wussten, dass es eine schwierige Saison wird“, erklärt Trainer Marcel Scholz. Nach dem Aufstieg am grünen Tisch sei klar gewesen, dass man in dieser Saison nicht oben mitspielen würde.

Neun Punkte aus 30 Spielen beim ETuS II

Neun Punkte hat die Mannschaft nun nach 30 Spielen auf dem Konto. Sportlich abgestiegen ist der ETuS dadurch zwar nicht - die Mannschaft hat sich aber freiwillig aus der Liga zurückgezogen. „Wir haben ja die Situation, dass auch die erste Mannschaft abgestiegen ist. Da liegt das Hauptaugenmerk des Vereins auf einem baldigen Wiederaufstieg.“

Klassenerhalt, solides Mittelfeld, freiwilliger Rückzug: Das Fazit aller B-Ligisten

Marcel Scholz verlässt den ETuS II aus zeitlichen Gründen. © Manfred Rimkus

Doch Marcel Scholz wird in der kommenden Saison nicht mehr dabei sein. Er habe dem Verein bereits vor einigen Wochen mitgeteilt, dass er den Trainerjob aus zeitlichen Gründen an den Nagel hänge. „Es war für mich eine relativ anstrengende Saison. Aber ich habe viel gelernt und die Jungs haben mir wirklich viel Freude gebracht.“ Mit Christian Martschat, bis April Trainer des A-Ligisten SUS Hervest-Dorsten, steht der Nachfolger bereits fest.

Trainerduo verlässt den DJK BW Lavesum

Dass es auch bei der DJK BW Lavesum einen Trainerwechsel geben wird, ist schon lange klar. Bereits zum Ende der Hinrunde hatte das Trainerduo Maik Dombrowicz und Maik Gerding ihren Abschied im Sommer verkündet. „Da hatte man schon ein bisschen Zeit, sich darauf vorzubereiten. Trotzdem bin ich dann bei der letzten Auswärtsfahrt noch ein bisschen wehmütig geworden“, berichtet Gerding.

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Maik Gerding verlässt die DJK BW Lavesum mit ein wenig Wehmut. © Manfred Rimkus

Seine Mannschaft hat die Saison in der Kreisliga auf Platz Sechs beendet. „Damit sind wir auf jeden Fall zufrieden, besonders nach dem katastrophalen Saisonstart“, so der Trainer. Aus den ersten fünf Saisonspielen hatte die Mannschaft nur drei Punkte mitgenommen und zwischenzeitlich sogar auf dem letzten Platz gestanden. „Aber dann hatten wir eine richtig gute Phase und haben uns oben festgesetzt“, erzählt Maik Gerding. Bei einem besseren Start wäre Platz drei oder vier durchaus möglich gewesen, so der Trainer.

Lippramsdorf und Bossendorf landen im Mittelfeld

Ebenfalls auf dem sechsten Platz gelandet ist die Zweitvertretung des SV Lippramsdorf. Trainer Michael Homann kann mit diesem Ergebnis leben: „Im Grunde sind wir damit zufrieden. Wir sind gut gestartet und hatten im Winter einen kleinen Durchhänger. Aber dann ging es wieder bergauf.“ Im Hinblick auf Punkte und Taktik habe man sich im Gegensatz zur vergangenen Spielzeit verbessert. „Das ist auch für die kommende Saison das Ziel, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln“, sagt Homann.

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Michael Homann, Trainer vom SV Lippramsdorf II, ist zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. © Jürgen Patzke

Das will auch der SV Bossendorf. Platz Acht am Ende dieser Spielzeit sei ein passabeles Ergebnis, sagt Trainer Thomas Joachim: „Als Trainer ist man nie richtig zufrieden. Aber wir wollten nicht unten rein rutschen und das haben wir geschafft.“ In der Rückrunde habe sein Team den einen oder anderen Punkt liegen gelassen und sei so zu Recht im gesicherten Mittelfeld gelandet.

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Thomas Joachim hat mit seiner Mannschaft das Saison-Ziel erreicht. © Andreas Hofmann

Zudem haben die Bossendorfer besonders auf den Nachwuchs gesetzt. „Das ist ein bisschen zu der Philosophie des Vereins geworden. In den letzten Jahren haben wir sieben Spieler aus der eigenen A-Jugend hoch geholt. Im Sommer sollen vier folgen. Da kann man als Verein schon stolz drauf sein“, sagt der Trainer.

Kein Sieg in der Rückrunde für den SV Hullern

Ganz andere Probleme als den Nachwuchs hat der SV Hullern. Mit 17 Punkten stehen sie zwar auf einem Nicht-Abstiegsplatz - haben in der Rückrunde aber keinen einzigen Punkt geholt. „Da kann man nicht zufrieden sein. Wir können froh sein, dass wir in der Hinrunde die Punkte gemacht haben“, so Chris Meyer, Kapitän des SV Hullern. Er wird als Spieler den Verein verlassen und sich Concordia Flaesheim in der Kreisliga A anschließen. Dem Vorstand bleibt Meyer aber erhalten.

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Chris Meyer (l.) verlässt als Spieler den SV Hullern. © Ralf Pieper

Meyer nennt jedoch einen Grund für die schwache Rückserie: „Wir hatten in Winter einen großen Umbruch und haben 12-15 Spieler verloren.“ Es sei zwar ungefähr die selbe Anzahl auch wieder dazu gekommen, aber viele hätten zuvor lange nicht mehr die Fußballschuhe geschnürt. Für die neue Saison wolle sich das Team nun in den kommenden Tagen zusammensetzen: „Wir müssen gucken was realistisch möglich ist. Dazu gehört sicher nicht, dass wir in der kommenden Saison oben mitspielen.“

Starker dritter Platz beim TuS Sythen

Oben mitspielen will aber der TuS Sythen. Die Mannschaft hat die aktuelle Spielzeit auf dem dritten Platz abgeschlossen. Co-Trainer Dennis Schulz zeigt sich zufrieden: „Das war eine wirklich gute Saison. Auch wenn wir bis zur Winterpause noch die Hoffnung hatten, weiter oben anzuknüpfen.“ Zum Start der Rückrunde habe es dann aber schnell einen Dämpfer gegeben, sodass ein möglicher Aufstieg nicht verdient gewesen sei, sagt Schulz.

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Dennis Schulz will mit dem TuS Sythen auch in der kommenden Saison oben angreifen. © Manfred Rimkus

In der kommenden Saison wollen die Sythener trotz der starken Konkurrenten, die aus der Kreisliga A kommen, wieder oben mithalten. Mit Mats Linden und Michael Kösters sind zwei Neuzugänge dafür bereits verpflichtet. Mit weiteren sei das Trainerteam um ihnund Manuel Andrick in Gesprächen, sagt Schulz: „Wir wollen uns qualitativ verstärken, um auch im kommenden Jahr wieder eine Rolle zu spielen.“

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