„Klassisch abgelaufen“: Kennen Sie schon Halterns bekanntesten Balljungen?

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Dass mit den Balljungen für den TuS Haltern in der Regionalliga ist so eine Sache. Meist sind die Juniorenteams zeitgleich im Einsatz. Doch auf eine feste Größe kann sich der TuS verlassen.

Haltern

, 11.11.2019, 13:14 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Spiel gegen Fortuna Köln am Samstagnachmittag lagen die Regionalliga-Fußballer des TuS Haltern am See ab der 32. Minute mit 0:1 zurück. Und auch wenn es für einen eigenen Treffer der Halterner nicht reicht, wollten die Gastgeber den Ball möglichst lange im Spiel halten. Und so kam wohl Halterns bekanntester Balljunge erneut zum Einsatz.

Ab der 60. Minute hinter dem Tor

Dementsprechend übernahm auch am Samstag wieder Sascha Kopschina, eigentlich Sportdirektor des TuS Haltern, ab der 60. Minute den Posten als Balljunge hinter dem Tor der Köllner.

Knapp 15 Minuten vor dem Ende des Duells - Köln führte weiter mit 1:0 - segelte ein Freistoß von Stefan Oerterer ins Toraus. Kopschina setzte an, „doch der Torhüter von Fortuna hat mich klassisch abgelaufen“, sagt er und lacht. Denn trotz der Führung im Rücken hatte es Kölns Schlussmann Kevin Rauhut scheinbar eilig. „Er sagte: ‚Bleib mal stehen, ich hole den Ball lieber, dann ist er schneller im Spiel‘“, erklärt Halterns Sportdirektor.

„Klassisch abgelaufen“: Kennen Sie schon Halterns bekanntesten Balljungen?

Auch in Herne steht Sascha Kopschina hinter dem Tor und sammelt die Bälle ein. © Privat

Doch nicht nur in der Stauseekampfbahn, auch bei Heimspielen in der Herner Mondpalast-Arena, positioniert er sich hinter dem Tor. Manchmal mit Erfolg. So trafen die Halterner in Herne zum 2:2 gegen Wuppertal, „kurz nachdem ich den Posten übernommen habe“, sagt Kopschina. Auch wenn er aktiv keinen Beitrag zu dem Treffer geleistet hätte.

Insgesamt sei es für den Regionalligisten gar nicht so einfach, Balljungen für die Spiele in der Regionalliga zu organisieren. „Die Jungs kommen ja aus dem Bereich U13 bis U15. Und da sind die Spiele auch immer samstags“, sagt Kopschina. Zudem sei die Stauseekampfbahn rund zweieinhalb Stunden vor einem Regionalligaspiel, also ab 11.30 Uhr, für andere Spiele gesperrt, sodass keine Juniorenspiele vorher stattfinden könnten. Aber wenn die Teams Zeit hätten, dann ließen sie sich auch motivieren.

„Lässt sich gar nicht darstellen“

„In Herne lässt sich das gar nicht darstellen“, sagt der Sportdirektor. So gebe es neben den zeitlichen Überschneidungen auch eine „Transport-Problematik“, erklärt Kopschina.

Und so stellt sich der Sportdirektor wohl auch in Zukunft wieder hinter das gegnerische Tor. „Das habe ich auch schon in der Landesliga gemacht“, erklärt Kopschina. „Und mich auch schon mit den gegnerischen Torhütern angelegt.“ Wie zum Beispiel 2015 im Duell gegen YEG Hassel (0:1). „Ich weiß gar nicht mehr, wer da im Tor stand. Aber wir haben die Situation dann freundschaftlich lösen können“, sagt Kopschina.

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