Kommentar: Niemöller ist auf dem besten Weg, beim TuS Haltern eine Ära zu prägen

hzFußball: Regionalliga

Magnus Niemöller und sein Team haben die Verantwortlichen des TuS Haltern durch ihre Erfolg vor sich her getrieben. Eine Erfolgsgarantie hat aber auch der 46-Jährige nicht in der Tasche.

Haltern

, 18.12.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit 2016 steht Trainer Magnus Niemöller beim TuS Haltern am See am Spielfeldrand. Nun hat er für weitere zwei Jahre seine Zusage gegeben - und ist damit auf dem besten Weg, bei den Halternern eine Ära zu prägen.

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Denn insgesamt ist der Erfolg der Mannschaft unter der Aufsicht des 46-Jährigen nicht aufzuhalten. Sportlich ging es von der Westfalenliga bis hoch in die Regionalliga. Und so trieben und treiben Niemöller und seine Spieler die Verantwortlichen des TuS Haltern vor sich her.

Das Team ist den Strukturen entwachsen

Denn sportlich ist die Mannschaft den Strukturen der Stadt und der Stauseekampfbahn entwachsen. In der Kürze der Zeit wollte der Verein nachbessern, das gelang aber nur zum Teil.

Für einige mag dementsprechend Regionalliga-Fußball in einer Stadt mit 37.000 Einwohnern eine Spur zu groß sein, für andere ist die Mannschaft das Aushängeschild der Seestadt. Doch so oder so: Für Haltern ist ein Team in der Regionalliga ein historischer Erfolg. Und aktuell haben Niemöller und Co. noch alle Karten in der Hand, an den erstmaligen Aufstieg den erstmaligen Klassenerhalt dranzuhängen.

Eine Erfolgsgarantie für die kommenden zwei Jahre hat der 46-Jährige allerdings nicht in der Tasche. Und so werden sich der Trainer und sein Team wieder und wieder neu erfinden müssen. Denn auch die erfolgreichste Ära geht irgendwann einmal zu Ende.

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