Sebastian Amendt, neuer Trainer des TuS Haltern II, hat das Ziel für die kommende Landesliga-Saison bereits vor einigen Wochen klar formuliert. © Jürgen Patzke
Fußball: Landesliga

Landesliga 4 im Check: Ein Ex-Borusse könnte die Liga zerschießen

Zum ersten Mal startet das Team B des TuS in der Landesliga. Das Ziel ist klar formuliert, erste Favoriten auf den Aufstieg in die Westfalenliga gibt es auch schon.

Vier Jahre lang spielte die zweite Mannschaft des TuS Haltern am See in der Bezirksliga. Nun startet das Team, welches zuletzt vom nun beförderten Timo Ostdorf trainiert wurde, mit seinem neuen Übungsleiter Sebastian Amendt erstmals in der Landesliga, in der Staffel 4. Dort tummeln sich einige stark besetzte Teams, für den TuS ist das Ziel erst mal klar.

Worum es in der nächsten Saison gehen wird, hat Neu-Trainer Amendt bereits deutlich gemacht. „Unser Ziel wird zunächst sein, die Klasse zu halten“, erklärte er vor einiger Zeit in einem Interview. Eine andere Zielsetzung wäre als Aufsteiger und nach dem Bilbao-Umbruch unrealistisch. Die Halterner sind einer von fünf Aufsteigern in der Landesliga 4. Mit den anderen – darunter Überraschungs-Aufsteiger DJK Borussia Münster mit Ex-Halterner Tim Gimbel – wird es spannende Duelle um die Zone vor den Abstiegsplätzen geben.

Spielt Topfavorit Bönen künftig mit fünf Stürmern?

In der oberen Tabellenhälfte haben sich bereits jetzt einige Favoriten auf den Aufstieg herauskristallisiert. Dazu zählen vor allem der SV Herbern und BSV Roxel, der seit diesem Sommer von Ex-Sythen-Trainer Manuel Andrick trainiert wird. Ein nicht mehr ganz so geheimer Geheimfavorit ist der SV Dorsten-Hardt, der sich nach einer schwachen Saison und Platz 14 noch mal deutlich verstärkt hat. Unter anderem kamen TuS Halterns Kapitän Lukas Diericks und Cedric Vennemann.

Ganz vorne mitmischen wird mit Sicherheit die IG Bönen, die in der vergangenen Spielzeit in der Staffel 3 auf Platz vier landete und sich noch mal stark verstärkt hat. Allein die Verpflichtung der Torgarantie Arif Et von Borussia Dortmunds U23 (Regionalliga West) macht Bönen zu einem der Titelaspiranten.

Bei seiner letzten Landesliga-Station gelangen ihm in zwei Saisons 70 Tore in 53 Partien. In drei Oberliga-Jahren beim FC Brünninghausen kamen 45 Treffer in 103 Spielen hinzu. Wird er auch nur annähernd an seine vergangene Quote herankommen, ist er der heißeste Kandidat für den Titel des Torschützenkönigs und sein Team Topfavorit auf den Aufstieg. In der Vorbereitung kündigte Bönens Trainer Ferhat Cerci an, ein 2-3-5-System zu testen. Scheinbar plant Bönen tatsächlich, die Liga in Grund und Boden zu schießen.

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Pascal Albert
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