Lavesum empfängt „eine bärenstarke Mannschaft“ - Bossendorf eine mit „Altstars“

hzFußball: Testspiele

BW Lavesum freut sich auf ein Derby mit einem anderen B-Ligisten, Bossendorf trifft auf eine erfahrene sowie technisch starke Mannschaft und Hullerns Trainer spielt gegen seinen Ex-Klub.

Haltern

, 23.08.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Während der SV Hullern auf eine Mannschaft trifft, deren Spieler und Trainer Christoph Bafs-Dudzik selbst noch gut kennt, steigt in Lavesum ein Derby zwischen dem Team von Michael Ecker und dem SV Lippramsdorf II. Bossendorf empfängt derweil eine dritte Mannschaft, die gespickt ist mit Spielern, die früher mal höher gespielt haben.

BW Lavesum - SV Lippramsdorf II

Nach dem deutlichen 7:1-Sieg am vergangenen Sonntag gegen C-Ligist SV Hullern trifft BW Lavesum nun auf die Reserve des SV Lippramsdorf. „Das ist eine bärenstarke Mannschaft“, sagt Lavesums Trainer Michael Ecker, der am Sonntag (Anstoß: 12.30 Uhr) zwar auf einige Spieler verzichten muss, aber immer noch genug zur Verfügung hat, um die erlaubten 15 Kaderplätze zu füllen. Das letzte Spiel gegen Hullern will er derweil nicht überbewerten.

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„Wir haben da einige gute Sachen gesehen, aber auch einige schlechte“, erzählt er. Die guten wolle er gerne wieder sehen, die schlechten lieber nicht. Allerdings ist sich Ecker sicher, dass sein Team diesmal wieder mehr gefordert wird als zuletzt.

„Der LSV wird bestimmt einige unserer Schwächen aufdecken“, sagt Lavesums Trainer, für den das Spiel gegen Lippramsdorf II und die kommende Partie gegen den SV Bossendorf zwei „echte Standortbestimmungen“ sind. Beide spielen zwar genauso wie Lavesum in der Kreisliga B, doch die Recklinghäuser Staffeln „sind die vermeintlich stärkeren B-Ligen“. Die Lavesumer spielen hingegen in der Kreisliga B2 des Fußballkreises Ahaus-Coesfeld.

SV Bossendorf - FC Marl III

“Das Spiel findet auf jeden Fall statt“, sagt Bossendorfs Trainer Thomas Joachim. Denn vonseiten des FC Marl gab es erst Bedenken, zuletzt hatte auch die erste Mannschaft ein Spiel gegen Lippramsdorf abgesagt, weil ein Spieler nach seinem Urlaub ohne Corona-Testergebnis zum Training erschienen war.

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Joachim freut sich auf ein Heimspiel gegen „einen ganz anderen Gegner“ als in den letzten Wochen. „Sie haben viele erfahrene, ältere Spieler, die früher höher gespielt haben“, erklärt er. Solche Gegner gebe es auch in der Kreisliga B, weshalb der FC Marl III bewusst für ein Testspiel (So., 15 Uhr) ausgewählt wurde. „Die haben technisch gute Leute.“ Dafür müsste sein Team aber läuferisch im Vorteil sein „und das sollte man auch sehen“.

Verzichten muss der Trainer auf einige Spieler, die verhindert sind oder nach der 0:4-Niederlage gegen Sythen noch angeschlagen sind. „Wir haben aber noch reichlich Leute“, sagt Joachim, für den es langsam auch darum geht, eine erste Elf für den Saisonstart zu finden. Bis dahin warten aber noch einige weitere Partien.

SW Meckinghoven II - SV Hullern

Nur 12 Spieler hat Christoph Bafs-Dudzik in der Partie beim SW Meckinghoven II (Anstoß: 15 Uhr, Böckenheckstraße, 45711 Datteln) zur Verfügung. Den Hullernern fehlen drei verletzte und ein gelbgesperrter Spieler. Ein weiterer aus der A-Jugend darf erst ab nächster Woche mitspielen.

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Bafs-Dudzik kennt den kommenden Gegner seiner Mannschaft gut. Den Trainer von Meckinghovens Reserve Christian Weidlich trainierte er früher als Jugendtrainer sogar selbst. Sein Trainerkollege habe eine „super Truppe“, gegen die Hullern im Winter 1:4 verloren hatte. „Ich will ein schönes Spiel und guten Einsatz sehen“, sagt Hullerns Coach.

Concordia Flaesheim (Damen) - SpVgg. Horsthausen

Die Damen von Concordia Flaesheim empfangen am Sonntag die SpVgg. Horsthausen. Beide Teams treten in der Landesliga an - allerdings in unterschiedlichen Staffeln.

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„Wir haben nur einen knappen Kader“, sagt Flaesheims Trainer Markus Schubert. Einige Spielerinnen fallen verletzt aus. Dennoch möchte er an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen, als seine Mannschaft mit 2:1 gegen den SV Fortuna Herne gewann. „Wir wollen aber offensiv ein paar Akzente mehr setzen“, so Schubert, der aus einer sicheren Abwehr heraus schnell nach vorne spielen lassen will, um dem Gegner so Probleme zu bereiten.

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