Lehmann steht jetzt auch gerne neben dem Spielfeld - Es läuft für die U23 des TuS Haltern

hzFußball: Bezirksliga

Kevin Lehmann und die U23 des TuS Haltern sind nun alleiniger Tabellenführer. Mittlerweile habe der 30-Jährige auch kein Problem mehr damit, wenn er nicht auf dem Spielfeld steht.

Haltern

, 12.11.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für Kevin Lehmann ist es eine neue Position. Seit dieser Saison unterstützt er als spielender Co-Trainer die U23 des TuS Haltern und Trainer Timo Ostdorf. War der 30-Jährige in der vergangenen Saison noch in der Westfalenliga für die Spvgg. Erkenschwick im Einsatz, kickt er in dieser Saison für den Halterner Bezirksligisten.

„Bislang gefällt es mir richtig gut“, sagt Lehmann. So habe er sich in der Vergangenheit geärgert, als er nicht auf dem Platz stand. „Nun finde ich es genauso geil, als Trainer neben Ossi an der Linie zu sitzen“, erklärt Lehmann. So stecke er auch von sich aus zurück, wenn es um die Spielzeiten geht. Im Februar will er mit der B-Lizenz starten.

Ausgleich spät in der Nachspielzeit

Also läuft alles beim TuS II? „Das muss man einfach so sagen, es läuft“, sagt Lehmann. Denn nach dem 2:0-Erfolg der Halterner gegen die SF Merfeld ist das Team von Lehmann und Ostdorf alleiniger Spitzenreiter der Bezirksliga 11. Der SuS Stadtlohn kam bei der TSG Dülmen nicht über ein 2:2 hinaus, dabei fiel der Ausgleich des SuS spät in der Nachspielzeit (90.+6). „Vor der Moral in der Schlussphase kann ich wieder nur den Hut ziehen“, so SuS-Trainer Stefan Rahsing. „Vorher haben wir es aber verpasst, das 2:0 oder das 3:1 zu schießen.“

„Dass ist jetzt zwar schön anzusehen“, erklärt Lehmann. „Aber wichtig wird die Tabelle erst in der Mitte der Rückrunde.“ Drei Spiele habe sein Team noch in der Hinrunde vor der Brust. Mit Borken-Hoxfeld (17.), dem SuS Olfen (10.) und Vreden II (9.) warten Teams aus dem Mittelfeld oder der unteren Tabellenhälfte auf die Halterner. „Es ist wichtig, dass wir gegen die Teams von unten punkten“, sagt Lehmann.

Das Ziel der Halterner sei es, die Hinrunde unter den besten drei Teams zu beenden. „Dass wird klappen“, sagt Lehmann. So haben die Halterner auf Rang vier und Vorwärts Epe zehn Punkte Vorsprung.

„Haben eine gewisse Qualität“

„Wir haben eine gewisse Qualität“, erklärt Lehmann. So stellen die Halterner mit 36 Treffern die zweitbeste Offensive der Liga, mit 13 Gegentreffern sogar die beste Defensive der Liga. „Noch besser als unsere Ofensive gefällt mir das defensive Umschalten“, erklärt Lehmann, auf den damit auch viel Laufarbeit wartet.

Der 30-Jährige wolle „noch so lange spielen, wie es noch geht“, sagt er. Obwohl er in der Bezirksliga häufiger etwas auf die Socken bekommt. So beschwerte sich Trainer Ostdorf im Derby gegen den SV Lippramsdorf (2:1 für den TuS) beim Schiedsrichter, weil er sich einen besseren Schutz seines Spielers gewünscht hätte.

„Gegen den SV Lippramsdorf war es schon krass“, sagt Lehmann. Nach dem Spiel am Sonntag gegen Merfeld zählte er vier Pferdeküsse am Oberschenkel und hatte Schmerzen am Sprunggelenk. Da er auf den ersten Metern schnell sei, werde er dann von hinten umgegrätscht. „Da muss ich schon ein bisschen einstecken“, erklärt er. „Aber das wir vorher schon klar. Da habe ich keine Probleme mit.“

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