„Völlig unnötig“: LSV verspielt ein 4:1 - zwei Tore in der Nachspielzeit

hzFußball: Testspiel

Eigentlich war das Spiel zwischen dem SV Lippramsdorf und Bezirksligist Rot-Weiss Mühlheim bereits entschieden. Doch der LSV verspielte noch ein 4:1 innerhalb weniger Minuten.

Lippramsdorf

, 30.08.2020, 21:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im letzten Testspiel vor dem Kreispokal-Spiel am Dienstag und dem Ligastart am kommenden Sonntag gegen die TSG Dülmen hat der SV Lippramsdorf seinen Zuschauern noch mal eine verrückte Partie geboten. Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit führte das Team von Thomas Bartke noch mit 4:1 - dann folgte eine ganz schwache Schlussphase.

Als „Tag der offenen Tür“, bezeichnete Lippramsdorfs Trainer die Partie gegen Rot-Weiss Mühlheim. Seine Mannschaft ging früh durch das Premieren-Tor von Neuzugang Nicolas Grewe in Führung (3.). Nach einem guten Start hätten seine Spieler dann aber ein wenig ihre Linie verloren, die Gäste kamen zu mehreren guten Chancen, blieben jedoch erfolglos.

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In Halbzeit zwei machte es dann LSV-Spieler Tim Vierhaus besser als die Gäste, er traf zum 2:0 (56.). Nachdem Pierre Hirtz Mühlheim wieder rangebracht hatte, sorgten Grewe (74.) und Christian Drees (76.) für die augenscheinliche Entscheidung. Doch ein 4:1 reichte den Lippramsdorfern nicht. Zuerst kassierten sie ein Gegentor per Foulelfmeter (80.). „Das kann immer mal passieren“, sagte Bartke. Doch das, was danach noch passierte, dürfe hingegen nicht passieren. „Das war völlig unnötig, eigentlich war das Spiel entschieden“, so der Trainer.

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Seine Spieler zeigten plötzlich Unsicherheiten, die er so bei ihnen noch gar nicht gesehen hätte. In der Folge fiel dann erst das 4:3 (90.+2), ehe Umut Akpolat noch der Ausgleich gelang (90.+4). „Das muss man dann cleverer spielen“, erklärte Bartke. Seine Mannschaft habe sich nach dem 4:2 durch Marcel Vietz zu sehr vom Gegner verunsichern lassen und zu viele Fehler gemacht.

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