Lippramsdorfs Sturm-Hoffnung ist nach Corona-Pause wieder richtig fit

hzFußball: Bezirksliga

Lippramsdorfs gefährlichster Stürmer Henrik Kleinefeld ist endlich wieder richtig fit. Doch auch wenn ihm die Corona-Pause gut tat, bedauert er den Saisonabbruch - wegen seines Ex-Trainers.

Lippramsdorf

, 10.07.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für Henrik Kleinefeld und den SV Lippramsdorf war die vergangene Saison keine einfache. Nachdem der LSV in den vergangenen Jahren zuletzt immer auf einem einstelligen Tabellenplatz landete, endete die Saison diesmal - wenn auch abrupt - auf Platz 13. Kleinefeld selbst gelangen sieben Treffer - für den Stürmer eine eher schwache Ausbeute. In der Vorsaison waren es noch 20. Dass es diesmal nur sieben Tore wurden, lag vor allem an Kleinefelds Verletzungsproblemen. Und daraus resultierte dann direkt das nächste Problem.

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Immer wieder musste der Angreifer in der vergangenen Saison pausieren. Das sorgte für Probleme bei den Lippramsdorfern. Denn „Henrik war in der Vergangenheit immer ein Garant für Tore“, hatte Lippramsdorfs damaliger Trainer Michael Hellekamp im Dezember 2019 gesagt. Damals hatte Kleinefeld sogar erst drei Saisontore erzielt. Insgesamt stand Kleinefeld nur 1040 von möglichen 1980 Minuten auf dem Platz. Das lag allerdings nicht an einer immer wiederkehrenden Verletzung.

Zufrieden, „so lange wir als Team am Ende genug Tore haben“

„Es waren immer mal unterschiedliche Wehwehchen“, sagt Kleinefeld. Das führte dazu, dass ihm letztendlich immer ein bisschen die Fitness und auch die Spielpraxis fehlte. Nun ist Lippramsdorfs Nummer Elf aber wieder beschwerdefrei. Kam die lange Corona-Pause also für ihn sogar zur genau richtigen Zeit? „Definitiv, das hat mir persönlich wenig geschadet. Ganz im Gegenteil sogar.“ Durch die fußballfreien Monate habe sich vor allem seine Muskulatur mal wieder richtig ausruhen und regenerieren können.

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Faul war er während der vergangenen Monate allerdings nicht. „Uns wurde ja auch von Michael Hellekamp gesagt, dass wir uns fit halten sollen“, erzählt er. Denn lange Zeit war nicht klar, ob die Saison nicht doch noch fortgesetzt wird. Letztendlich kam es aber zum Saisonabbruch. Obwohl er sich dadurch auskurieren konnte, bedauert Henrik Kleinefeld den Abbruch der Spielzeit 2019/20. Denn zum Abschied „hätten wir Michael gerne noch ein paar Siege geschenkt“.

Daraus wurde nun allerdings nichts mehr. Hellekamp ist mittlerweile Trainer bei Landesligist Viktoria Heiden. Thomas Bartke ist offiziell seit dem 1. Juli der neue Trainer der Lippramsdorfer. In der Jugend hatte Kleinefeld bereits einige Male für die damals von Bartke trainierte LSV-A-Jugend gespielt, mehr allerdings nicht. „Ich hatte noch nicht viele Berührungspunkte mit ihm“, sagt der Stürmer. Trainiert habe er noch eine Jugend tiefer, nur für einige Spiele sei er dann hochgezogen worden.

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Für die kommende Spielzeit setzt sich Kleinefeld derweil kein persönliches Ziel, eine gewisse Anzahl an Toren nennt er nicht. „Da habe ich keine Ziele, ich will da ganz locker drangehen“, sagt er. Er werde zufrieden sein, „so lange wir als Team am Ende genug Tore haben“. Mit seiner Mannschaft möchte er vor allem eines: mit dem Abstiegskampf weniger als in der vergangenen Saison zu tun haben - am besten gar nichts. Sollte dann sogar wieder ein Tabellenplatz im oberen Mittelfeld dabei herausspringen, umso besser. Mit einem fitten Henrik Kleinefeld steigen Lippramsdorfs Chancen darauf auf jeden Fall.

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