LSV-Zwangspause beendet: Mit nur einer Trainingseinheit gegen den Aufsteiger

hzFußball: Bezirksliga

Eine Woche war der SV Lippramsdorf aufgrund eines Corona-Falls außer Gefecht gesetzt. Nun kann es wieder weitergehen. Vor dem Spiel gegen Aufsteiger Erle konnte der LSV jedoch kaum trainieren.

Lippramsdorf

, 17.10.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einem Corona-Fall in der Mannschaft kann der SV Lippramsdorf nach einer Woche Pause wieder spielen. Trainiert wurde allerdings erst am Freitag wieder. Zum ersten und letzten Mal vor der nächsten Partie in der Bezirksliga 14. LSV-Trainer Thomas Bartke wartet derweil noch immer auf die Rückkehr eines wichtigen Spielers. Viel Hoffnung hat er derzeit aber nicht.

Denn am Sonntag kann der LSV wieder spielen. Gegner ist diesmal die SpVgg. Erle - der Ex-Verein von Sythen-Stürmer Sebastian Hohaus. Der Aufsteiger ist gut in die Bezirksliga-Saison gestartet, steht mit zehn Punkten aus sechs Spielen auf Platz fünf. Zuletzt gab es einen 1:0-Sieg gegen den BV Rentfort.

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Der Erfolg der Gelsenkirchener sei ein bisschen überraschend gewesen, sagt Lippramsdorfs Trainer Thomas Bartke, der daher einen Gegner mit viel Selbstvertrauen erwartet.

„Wir sind ja nicht in der Bundesliga“

Dass sein Team letztendlich nur einmal trainiert haben wird, „ist keine ideale Voraussetzung“, sagt er. Doch es hätte die Lippramsdorfer auch schlimmer treffen können. Dass er und sein Team nach dem Corona-Fall in der Mannschaft nur eine Woche nicht spielen und trainieren konnten, sei noch in Ordnung.

Vier Wochen Sperre

An der Ausgangslage der Lippramsdorfer hat sich allerdings nichts durch die Pause geändert. Robin Joemann fehlt auch weiterhin aufgrund seiner Achillessehnenprobleme. „Ich fürchte, dass das ein bisschen langwieriger wird“, sagt Bartke. „Ich habe da wenig Hoffnung, dass er Sonntag spielen kann.“

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Luca Dunkhorst fehlt weiterhin aufgrund seiner Rot-Sperre. Er wurde nach dem Spiel gegen Westfalia Gelsenkirchen (4. Oktober) für vier Wochen gesperrt. Eine harte Entscheidung, die man nun aber akzeptieren müsse, so Bartke.

„Wir sind ja nicht in der Bundesliga, wir haben kein Videomaterial. Es ist schade für ihn und schade für uns.“ Es gehe nun darum, für Sonntag eine schlagkräftige Truppe zusammenzukriegen - mit nur einer Trainingseinheit.

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