Maximal zwölf Spieler: Der personell geschwächte TuS Haltern empfängt Preußen Münster

hzFußball: Testspiel

Die Halterner haben erst wenige Trainingseinheiten absolviert. Zudem sind viele Spieler noch im Urlaub. Für TuS-Trainer Magnus Niemöller hat die Partie daher „0,0 Wert in der Vorbereitung“.

Haltern

, 21.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Erst drei Trainingseinheiten hat der TuS Haltern absolviert, wenn er am Samstagnachmittag (15 Uhr, Lippspieker) auf Preußen Münster trifft. „Der ursprüngliche Start war ja für den 23. Juni geplant“, sagt Halterns Trainer Magnus Niemöller. Doch aufgrund des Freundschaftsspiels, bei dem die Teams ihre neuen Trikots vom gemeinsamen Sponsoren JAKO präsentieren, wurde das erste Training dann auf den vergangenen Donnerstag vorgezogen.

„Münster ist schon viel weiter als wir“, erklärt Niemöller. Der Drittligist ist bereits seit einiger Zeit mitten in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Daher geht der TuS-Trainer auch ohne Erwartungen in das Spiel. „Wir erwarten nichts“, sagt er. Das Spiel, dessen Einnahmen an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland gehen, habe „0,0 Wert in der Vorbereitung“.

Maximal zwölf Spieler dabei

Das hat mehrere Gründe. Zum einen eben die kurze Vorbereitungszeit der Halterner, zum anderen die personellen Probleme. Viele Spieler sind an diesem Wochenende noch im Urlaub und fehlten daher nicht nur beim Trainingsauftakt, sondern auch beim Spiel gegen Münster.

„Rumpftruppe wäre noch untertrieben“, erklärt Magnus Niemöller. Er rechnet mit maximal zwölf Spielern aus der ersten Mannschaft. Ob noch einige weitere Akteure aus der A-Jugend oder der zweiten Mannschaft hinzukommen, weiß er noch nicht. „Es gibt aber Überlegungen in diese Richtung.“ Doch auch von diesen beiden Teams sind viele Spieler noch im Urlaub.

Daher passe das Spiel zu Beginn der Vorbereitung nicht wirklich in den Plan, gesteht der Trainer. „Aber für den Klub und den Verein ist es wichtig“, weiß auch er. Trotz der aktuellen Probleme „spielen wir das gerne“. Denn sich mit einem Drittligisten zu messen, sei immer etwas Besonderes.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt