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Metzelder glaubt an den Aufstieg: Fünf Gründe, warum der TuS Haltern Platz zwei verteidigt

hzFußball: Oberliga

Die Saison des TuS Haltern ist auf der Zielgeraden: Drei Spiele stehen noch aus. Fünf Punkte Vorsprung hat der TuS. Hier sind fünf Gründe, warum die Halterner Platz zwei verteidigen.

Haltern

, 13.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Fünf Punkte hat der TuS Haltern Vorsprung im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Regionalliga. Drei Spiele stehen in dieser Saison noch aus. Am Mittwoch wartet das direkte Duell gegen die U23 des FC Schalke 04, die Aufstieg und Meisterschaft schon sicher in der Tasche hat. Und auch wenn der ASC 09 Dortmund sieben Punkte auf den TuS Haltern innerhalb einer Woche aufgeholt hat, „glaube ich, dass wir aufsteigen“, sagt Christoph Metzelder, Vorsitzender des TuS Haltern. Lesen Sie hier die fünf Gründe, warum der TuS Haltern den Vorsprung über die Ziellinie rettet.

1. Nur noch neun Punkte zu vergeben.

„Die Mannschaft soll sich das nicht mehr nehmen lassen“, erklärt Metzelder. Das große Rechnen beginnt bei dem Vorsitzenden des TuS Haltern aber nicht. Neun Punkte sind in dieser Saison noch zu vergeben. Der ASC 09 Dortmund konnte zwar acht Spiele in Serie gewinnen, fahren die Halterner aber noch zwei Siege ein, kann der Mannschaft egal sein, wie die Dortmunder spielen.

2. Die 0:1-Pleite gegen den ASC haben die Halterner gut weggesteckt.

Mit der letzten Aktion des Spiels verlor der TuS Haltern am Mittwoch mit 0:1 gegen den ASC 09 Dortmund. Am Sonntag in Gütersloh zeigte das Team eine Reaktion, „mit der ich gar nicht so gerechnet hatte“, sagte Sascha Kopschina, Sportlicher Leiter des TuS Haltern nach dem Spiel. Denn die Halterner zeigten in Gütersloh eine gute Leistung, auch wenn es nur zu einem 1:1 reichte. „Vielleicht hat in der einen oder anderen Situation die Frische und die Klarheit im Offensivspiel gefehlt“, erklärt Metzelder. Denn in Gütersloh hätten die Halterner mit ihrem zweiten Treffer wohl für die Vorentscheidung gesorgt.

Metzelder glaubt an den Aufstieg: Fünf Gründe, warum der TuS Haltern Platz zwei verteidigt

Für Christoph Metzelder ist das Spiel gegen die U23 des FC Schalke 04 das leichteste Duell des Restprogramms. © Privat

3. Gegen Schalke wartet ein „Highlight-Spiel“.

Geht es nach Metzelder, „ist es das einfachste Spiel des Restprogramms“. In den letzten Wochen habe er gemerkt, dass die Anspannung größer wurde. „Am Mittwoch aber liegt die Favoritenrolle bei Schalke“, erklärt der Vorsitzende. Zudem hat Trainer Magnus Niemöller mit seiner Mannschaft in dieser Saison noch gegen keinen Gegner beide Spiele verloren. Das Hinspiel gewannen die Königsblauen mit 2:1. Damals bereitete Johannes Geis (aktuell Spieler des 1. FC Köln) beide Treffer vor. „Ich wünsche mir, dass wir am Mittwoch mit Mut und Kreativität im Spiel nach vorne auftreten“, sagt Metzelder.

4. Die Halterner haben erst 24 Gegentore kassiert.

„Das ist wirklich bemerkenswert, wie sie es gemeinsam verteidigen“, erklärt Metzelder. Mit 24 Gegentreffern stellen die Halterner hinter Schalke die zweitbeste Abwehr der Liga. Zudem spricht auch das Torverhältnis im Duell mit dem ASC (+21) für die Halterner (+35). Geht es nach Metzelder, ist das Torverhältnis aber für den weiteren Verlauf bedeutungslos. „Wir sprechen über eine Mannschaft, die über zehn Monate unglaubliche Leistungen an den Tag gelegt hat. Sie werden in alle drei Spiele gehen, um sie zu gewinnen. Alles andere passt nicht zur Mentalität der Mannschaft.“

5. Schluss mit den späten Gegentreffern nach Standards.

„Es geht darum, in der letzten Minute an nichts anderes zu denken, als an den Freistoß oder an die Ecke, an den Ball und meinen Gegenspieler - und nicht an mögliche Konsequenzen“, erklärt der frühere Bundesligaprofi Christoph Metzelder. Sowohl gegen den ASC als auch gegen Gütersloh verteidigten die Halterner die Standards souverän. In beiden Spielen konnten sie den Ball aber in der Nachspielzeit nicht klären. „Es ist normal, dass du in einer Saison Wochen hast, in denen auch ein bisschen das Spielglück fehlt. Das ist nun eine Frage der Persönlichkeit und der Qualität, das abzuschütteln“, sagt Metzelder. „Wir sehen die Ziellinie vor uns. Die Mannschaft will nun die letzten Meter gehen.“

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