Metzelder verlässt Preußen Münster - Abstieg ist nicht der einzige Grund

Fußball: 3. Liga

Ein Spieltag steht in der 3. Liga noch aus, doch der Abstieg von Preußen Münster steht schon fest. Die erste personelle Konsequenz: Der gebürtige Halterner Malte Metzelder verlässt Münster.

Münster

, 02.07.2020, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach dem feststehenden Abstieg in die Regionalliga musste Malte Metzelder Preußen Münsters Jan Löhmannsröben trösten.

Nach dem feststehenden Abstieg in die Regionalliga musste Malte Metzelder Preußen Münsters Jan Löhmannsröben trösten. Nun verlässt Metzelder den Verein. © imago images/Werner Scholz

Neun Jahre lang spielte Preußen Münster zuletzt in der 3. Liga. Ein zehntes Jahr in Folge wird es nicht mehr geben. Denn seit Mittwochabend, 1. Juli, steht fest, dass die Münsteraner in der kommenden Saison nicht mehr im Profifußball agieren werden. Der gebürtige Halterner Malte Metzelder, der genauso wie sein älterer Bruder Christoph Metzelder seine Fußballkarriere beim TuS Haltern startete, verlässt den Verein. Doch nicht nur der Abstieg führte zur Trennung von Preußen Münster.

„Unsere gemeinsam gesteckten sportlichen Ziele konnten wir nicht erreichen. Dieser Verantwortung muss auch ich mich stellen“, wird Malte Metzelder auf der Internetseite von Preußen Münster zitiert. Die Entscheidung sei allerdings nicht erst in den letzten Tagen gefallen, sondern schon früher.

Malte Metzelder dürfte nicht der letzte Abgang bei Preußen Münster sein

Der Verein sei ebenfalls frühzeitig über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses informiert worden. Der Abstieg, der durch ein 0:3 gegen den SV Meppen endgültig besiegelt wurde, war jedoch nur ein Grund für die Trennung. Auch eine unterschiedliche strategische Ausrichtung sei mitentscheidend gewesen, heißt es auf der Internetseite der Preußen.

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„Für die Leidenschaft, mit der sich Malte Metzelder beim SC Preußen eingebracht hat, gebührt ihm unser großer Dank“, so Vereinspräsident Christoph Strässer. Wer Metzelders Posten übernimmt, steht noch nicht fest. Es ist nicht die einzige Personalentscheidung, die der Verein in den kommenden Wochen treffen muss.

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